371.
Auf der Heimfahrt,
2. Du bögst min stiwe Nack so licht
As Moder mit ern Arm,
Du sichelst mi umt Angesicht —
Un still is alle Sarin.
3. Zk söhl mi as en lüttjet^ Kind;
De ganze Welt is weg.
Du pns? mi as en Vaerjahrswind*
De kranke Boss^ torecht.
4. Biin Obbeb fM? „ii noch de Hann'
Un seggt to mi: „Nu be!"°
Un „Vaderunser" sank ik an,
As ik wul früher de?
5. Und föhl so deep: da ward verstau;
So sprickt dat Hart sik ut.
Un Ran'" vunn Himmel weiht ini an,
Un allns is wedder gut!
6. Min Modersprak, so flicht un recht
Du ole fraine" Red!
Wenn blot en Mund „min Bader" seggt,
So klingt mi't as en Bed.^
7. So herrli klingt mi keen Musik
Un singt ken Nachdigal;
Ali lopt je glik in OgenblickDe hellen Tran hendal?^
Erläuterungen: ' sichelst: streichelst. " lüttjet: kleines. ^pust: bläst. "Vacr-jahrioiud: Frühlingswind. °Boss: Brust. ° Obbc, spr. Oobbe, Oldpa: Großvater.' folt: faltet. "be: bete. "de: tat. ">Nau:Ruhc. " frame: fromme. "Bcd:Gebet." hendal: hinab.
101. Auf der Heimfahrt.
Von Paul Hcyse.
Es steht ein Haus im Garten,Kühl an ein Wäldchen angelehnt.Auf allen meinen FahrtenHab' ich nach ihm mich heimgesehnt.Wie süß erklangDort Vogelfang;
Wie lachten Blumen rings umher!
Wie ging's im Lauf