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hinter mir und hatt dich beim Jankerzipfel an! Vorn Maxel, vondem will ich dir jetzt was sagen!" Der Weg ging sanft berganwärts.Mein Vater erzählte:
„Jetzt kann's dreißig Jahre her sein — ist der Maxel ins Land5 kommen, armer Leute Kind. Die erst' Zeit hat er bei den Bauernherum den Halterbuben gemacht; nachher, wie er sich ausgewachsenhat, ist er in den Holzschlag gangen, ein rechtschaffener Arbeiter undalleweil fleißig und sparsam. Wie er Vorarbeiter ist worden, hat ersich vom Waldherrn ausgebeten, daß er das Sauerwiesel auf deriv Gfarerhöh' ausreuten und für sein Lebtag behalten dürfe, weil erso viel gern eigen Grund und Boden hätte. Ist ihm gern zugesagtworden, und so ist der Maxel alle Tage, wenn sie im Holzschlag Feier-abend gemacht haben, auf sein Sauerwiesel gangen, hat den Struppweggeschlagen, hat Gräben gemacht, hat Steine ausgegraben, hat die15 Wurzeln des Unkrautes verbrannt — und in zwei Jahren ist dasganze Sauergütel trocken gelegt, und es wachst gutes Gras^drauf,und gar ein Fleckel Brandkorn hat er anbaut. Wie es so weit kommen,daß er's auch mit Kohlkraut hat probiert und gesehen, wie gut esden Hasen schmeckt, ist er um Waldbäume einkommen. Die können20 sie ihm nicht schenken wie das Sauerwiesel, die muß er abdienen.So hat er Arbeitslohn dafür eingelassen, und die Bäume hat er um-gehauen und viereckig gehackt und abgeschnitten zu Zimmerholz —alles an den Feierabenden, wenn die anderen Holzknechte lang schongut auf der Bank sind gelegen und ihre Pfeifen Tabak haben g'raucht.25 Und nachher hat er angehebt, an solchen Feierabenden andere Holz-hauer zu bezahlen, daß sie ihm bei Arbeiten halfen, die ein einzigerMensch nicht dermachen kann, und so hat er dran gearbeitet; abernachher — du weißt ja selber, wie es dagestanden ist mit den gold-roten Wänden, mit den hellen Fenstern und dem Zierat auf dem30 Dach herum — schier vornehm anzuschauen. Ein fein Gütel ist wordenauf der Sauerwiese, und wie lang wird's denn her sein, daß unsunser Pfarrer bei der Christenlehr' den Klein-Maxel als ein Beispieldes Fleißes und der Arbeitsamkeit hat aufgestellt? Nächst Monathat er heiraten wollen, und daß er heraufgestiegen ist vom Bettelbuben35 bis zum braven Hausbesitzer und Hausvater — Bub, da ruck deinHütel! — Und jetzt ist auf einmal alles hin. Der ganze Fleiß undalle Arbeit die vielen Jahr' her ist umsonst. Der Maxel steht wiederauf demselben Fleck wie voreh."
Ich entgegnete auf des Vaters Erzählung: „Der Himmelvater40 hat den Maxel halt gestraft, daß er so aufs Zeitliche ist gegangen