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„Mit dem Segen unserer Eltern und mit dem festen Grund-satz, alles aufs beste zu besorgen, hat unser Geschäft sich einenseltenen guten Namen weithin verschafft, und was ich unterGottes Segen und mit eisernem Willen, aber auch vielen Mühen5 und Sorgen, die meiner Gesundheit nur zu nahe getreten,begonnen, führen meine Söhne mit unsern gut herangebildetenAngestellten und Arbeitern musterhaft fort und erhalten sodem Geschäft die Achtung und das Vertrauen.“
Nach Alexander Isler (Schweizer eigener Kraft).
154. Bei Krupp in Essen.
I.
Ich wollte Essen nicht verlassen, ohne Krupps Fabriken10 gesehen zu haben — das wäre gewesen, als wenn man Romverliesse, ohne St. Peter gesehen zu haben. Eines Morgens be-fand ich mich denn auch mit dem liebenswürdigen Herrn Langevon dem Kruppschen Pressebureau zusammen vor dem Haupt-eingang zu der Kruppschen Anstalt in der Altendorfer Strasse.15 Vor dem Haupteingang sage ich, denn es gibt achtzehn oderneunzehn andere Eingänge.
Herr Lange führt mich unangefochten an den kritisch prüfen-den Blicken des Hauptpförtners vorbei, und wir stehen zetzt aufdem mächtigen Arbeitsplatz. Es ist ein nebliger Morgen, und20 aus dem Nebel hervor kommt uns ein vollbepackter Güterzugentgegengedampft. Wir lassen ihn vorbeifahren, und in derMorgendämmerung erhebt sich bald ein Gebäude von mehrerenStockwerken mit vielen erleuchteten Fenstern, nicht ungleicheiner Volksschule. „Die Direktionsschule“, erklärt mein Führer25 und zieht mich weiter.
Nicht weit von den Kontoren treten wir in eine mächtigeWerkstatthalle ein, das erste der Werke der Fabrik für die Er-zeugung des sogenannten Martinstahls. Dieser bildet die feinstealler bestehenden Stahlsorten; in nächster Reihe kommt der30 Tiegel-Gugstahl, in der dritten der Bessemerstahl. Zur Her-stellung der beiden ersteren Stahlarten werden Gasöfen ver-