IV
Vorwort.
sich nicht mit dem Epitheton methodisch schmücken. Während sich so dererste Teil dieses Buches mehr an die Phantasie des Schülers wendet,richtet sich der dritte mehr an den Verstand. Nicht bloß stofflich, sondernauch formell oder sprachlich soll sich eine Steigerung zeigen. Beginnendmit kurzen, vielfach zerhackten Sätzen erstrebte ich später einen normalenSatzbau. Doch habe ich mich auch gegen den Schluß eines leichten Stilsbeflissen, wohl wissend, daß ein Geschichtslehrer bei der knapp zugemessenenZeit sich nicht in lange Erklärungen sprachlicher Natur einlassen kann.Notwendige Fremdwörter werden erklärt, die Aussprache fremdsprach-licher Wörter, jedoch mit Ausnahme der französischen, wird angegeben.Die Darstellung ist in der zweiten Hälfte nicht selten rückgreifend. DieGeschichte derjenigen heutigen Kulturvölker, welche im ersten und zweitenTeil gar nicht oder nur flüchtig zur Sprache kommen, wird hier insummarischer Übersicht geboten, um dann bis zur Gegenwart geführt zuwerden.
Der Verfasser.
Basel, April 1895.
Kur zweiten Auflage.
Das Buch erscheint in zweiter Auflage unter möglichster Beibehal-tung seiner methodischen Anlage wesentlich gekürzt und vereinfacht. EinzelneAbschnitte wurden vollständig umgearbeitet; auch sind mehrere Bilderdurch neue ersetzt worden. Besten Dank allen denjenigen, die meine Arbeitdurch ihre Ratschläge unterstützt haben; besonders fühle ich mich Herrn Pros.Dr. Hagenbach-Bischoff für die Durchsicht des Abschnittes XXXVII,1, 2, 3, 4, sowie meinen verehrten Herren Kollegen Eberle, Du. Holzachund Zürrer für ihre Hilfe bei der Erstellung des Manuskriptes und derKorrektur der Druckbogen zum tiefsten Dank verpflichtet.
Basel, März 1899.
Der Verfasser.