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Weltgeschichte für Sekundar-, Bezirks- und Realschulen in methodischer Anordnung / von Rudolf Luginbühl
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IV. Griecküsche Kultur.

kundigen Griechen gejagt wurden. Viele hundert persische Schiffe zer-schellten, wurden in den Grund gebohrt oder festgenommen. Der Siegwar für die Griechen so glänzend, daß er ihre besten Hoffnungen weitübertraf. Aerxes floh eilig nach Asien und ließ nur 300,000 Mannunter Mardünins in Thessalien zurück. Themistokles war der Retter desVaterlandes geworden. Sein Name ward überall gepriesen. «?) Imfolgenden Jahre wurden die Perser zu Land und zu Wasser nochmalsgeschlagen, so daß sie sich zurückzogen und von nun an den Krieg nichtmehr angriffs-, sondern nur noch Verteidigungsweise führten.

IV. Griechische Kultur.

ich Die Perserkriege hatten aller Welt gezeigt, wie überlegen dieGriechen an Tapferkeit den andern Völkern waren. Aber noch weit mehrals im Kriege zeigte sich ihre Überlegenheit in der Kunst. Kein Volkhatte einen so hoch entwickelten Sinn für das Schone wie das griechische.

Theater.

Ihre Künstler schufen mustergültige (klassische) Werke und wurden dadurchdie Lehrmeister aller Zeiten und Völker. I») Griechische Baumeisterschmückten die Städte mit schönen Gebäuden. Unter diesen zeichneten sichbesonders Tempel und Theater aus. Letztere waren cirknsartig und