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. Abschnitt. Die Kreise oder Stämme des Tierreichs.
Fig. 2. Schema der Regionenbitdungeines Wirbeltiers.
Knochenstücke nennt man Wirbel, und alle Tiere, welche ein solches inneresStützskelett besitzen, werden dementsprechend unter dem Namen der Wirbel-tiere zusammengefaßt.
An die Wirbelsäule setzt sich nach vorn der Schädel an, an dem mandie Schädelkapsel und den Gesichtsteil unter-scheidet.
Seitlich pflegen an der Wirbelsäule die Stütz-knochen für zwei Paar Gliedmaßen befestigtzu sein. Hierdurch teilt sich die Wirbelsäulein gewisse Abschnitte oder Regionen: ganzvorn sehen wir den Hals, ganz hinten denSchwanz, dazwischen die Rumpfwirbelsäule,die bei den Säugetieren wieder drei Teile erkennen läßt, nämlich die Brust-oder Rippenregion, die Lendenregion und die Beckenregion (Fig. 2).
Zur Bewegung der Knochen gegeneinander dienen die Muskeln (das„Fleisch“).
Ernährungsapparat. Der Hauptteil des Ernährungsapparates wird beiallen Wirbeltieren vom Darm gebildet, der den Körper durchzieht und einesackförmige Erweiterung, den Magen (Fig. 3 M), besitzt. Die Verdauung be-steht in der Auflösung und Umwandlung eines Teils der aufgenommenenNahrungsstoffe. Bewirkt wird diese Auflösung durch Säfte, die in „Drüsen“(z. B. Speicheldrüsen, Leber) erzeugt werden. Die nicht verdauten Teile derNahrung werden durch den After wieder ausgestoßen.
Der durch die Verdauung erhaltene Nahrungssaft wird zuletzt Blut. DiesesBlut wird durch ein besonderes Röhrennetz, die Adern, in alle Teile desKörpers geleitet, um den einzelnen Organen neue Baustoffe zuzuführen. DasPumpwerk, welches die unablässige Bewegung des Blutes in den Adernhervorruft, ist das Herz, das stets mehrere „Kammern“ besitzt. Seine Wändebestehen aus Muskeln (Fleisch) und sind deshalb fähig, sich in regelmäßigenZwischenräumen zusammenziehen zu können (Herzschlag). Auf diese Weisewird das in den Kammern enthaltene Blut durch Verkleinerung des Hohl-raums der Kammern herausgepreßt in die daran sitzenden Adern.
Atmung. Halten wir Mund und Nase zu, so müssen wir in kurzer Zeitersticken. Dies hat darin seinen Grund, daß das Blut von Zeit zu Zeit mitder Luft in Berührung kommen muß, um aus derselben ein Gas, den Sauer-stoff, in sich aufzunehmen (Atmung). Es geschieht dies bei den meistenWirbeltieren im Innern des Körpers, in den Lungen, in welche die Luftvon außen durch die Luftröhre einströmt. Bei den Fischen werden wir nochandere Atmungsorgane kennen lernen, nämlich die Kiemen.
Nervensystem. Nervensystem heißt der Apparat, welcher die Tätigkeitder übrigen Organe leitet und regelt und die von außen kommenden Sinnes-