Nagetiere.
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wenn in größeren Gesellschaften vereint, mit Hilfe gefällter Baumstämme(Durchnagen derselben in Form einer Sanduhr; Fig. 59), Reisig und Erdeaußerordentlich fest und in großartigem Maßstabe auszuführen weiß. Einzelnlebende begnügen sich mit Uferhöhlen, zu denen unter Wasser ein Röhren-gang führt. Ihre Nahrung besteht aus Rinde (besonders der Pappeln undWeiden). Ihr Pelz ist sehr geschätzt (jährlich 200 000 Felle).
Fig. 58. Biber. Fig. 59. Vom Biber gefällter
Baumstamm.
Fig. 60. Kopf der Hausratte.
3. Farn. Mäuse (Muridae). Kleine Nager mit schuppig geringeltem, meistdünnhaarigem Schwanz. Es sind nächtliche Erdtiere mit langen Tasthaarenan der Schnauze; viele sind den Pflanzungen und Vorrätender Menschen sehr schädlich.
Die 5au$mau$(Mus musculus) ist dem Menschen überall-hin gefolgt und somit über die ganze Erde verbreitet. —
Verwandt ist die etwas größere, rotbraune töOffttttüUS (M.sylvaticus).
Die Hausratte (M. rattus; Fig. 60) mit großen Ohren undschiefergrauem Pelz (auch unterseits), die wahrscheinlichim 12. Jahrhundert bei uns ausdem Osten einwanderte, ist jetztschon recht selten, da sie seitMitte des 18. Jahrhunderts vonder stärkeren töan&jrrotte (M.norvegicus)mitkleinerenOhren,graubraunem Fell und hellererBauchseite verdrängt wird.
Der Ijatltfter (Cricetus cri-cetus; Fig. 61), gelb und schwarzgescheckt, lebt gesellig auf Fel-dern in Erdhöhlen, die er mittels
Fig. 61. Hamster.