Krebse.
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Innerer Bau. Auch der innere Bau zeigt große Verschiedenheiten. DerDarmkanal enthält bei den höheren Formen einen erweiterten, oft mit Zahn-platten besetzten Kaumagen (Fig. 377 Mg); bei diesen ist auch eine paarige,zu beiden Seiten des Mitteldarmanfanges mündende Leber (L) entwickelt.Speicheldrüsen und Malpighische Gefäße fehlen.
Ein Herz (H) ist meist vorhanden; bei den höheren Krebsen gehen vondemselben auch Adern aus wie bei den höheren Spinnen.
Atmungsorgane fehlen ebenfalls nur selten; die fransen- oder blattartiggestalteten Kiemen sitzen entweder an den Beinen der Brust oder an denendes Hinterleibes.
Das Zentralnervensystem (Fig. 377 GK) entspricht im allgemeinen demder übrigen Gliederfüßer. Von Sinnesorganen sind namentlich Augen weit
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zjägfäß.
Fig. 377. Flußkrebs im Längsschnitt. Au Auge, D Darm, GK Ganglienkette, H Herz, L Leber,Mg Magen, OG Oberes Schlundganglion, Schwanzader, SR Schlundring.
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verbreitet. Netzaugen und Gehörorgane treten indes nur bei den höherenFormen auf. Die Qeruchsorgane sitzen in Gestalt zarter Haare meist amEndgliede des zweiten Fühlerpaares.
Fortpflanzung und Lebensweise. Die Fortpflanzung geschieht durchEier. Die ausschlüpfenden Jungen machen meist (Ausnahme z. B. Flußkrebs)eine eigentümliche Verwandlung 1 durch.
Die Krebse nähren sich fast ausschließlich von tierischen Stoffen. Nebenfrei beweglichen Formen gibt es andere, welche nach Ablauf der ersten Jugend-zustände sich festsetzen (Seepocken, Entenmuscheln). Viele leben parasitischan anderen Tieren. Die weitaus größte Zahl ist auf den Aufenthalt im Meereangewiesen, doch leben auch viele im süßen Wasser. Als ständige Land-bewohner (an feuchten Orten) kommen hauptsächlich die Asseln und die sog.Landkrabben in Betracht. Man kennt gegen 8000 Arten.
Einteilung. Die Krustentiere teilt man in sechs Ordnungen, deren Unter-schiede folgende sind: