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I. Abschnitt. Die Kreise oder Stämme des Tierreichs.
geben. - Ähnlich bei den Bltfcppolppctt (Sertularia), zu denen das neuer-dings zu Ampelschmuck viel verwandte „Seemoos“ (S. argentea) gehört.
Eine besondere Gruppe bilden die durch Verkalkung der Rindenschicht an dieKorallen erinnernden Punktkorallen (Millepora); sie sind nicht unwesentlich an demAufbau der Korallenriffe beteiligt.
III. Klasse: Schwämme (Porifera).
Die Schwämme zeigen zu den übrigen Hohltieren eine so geringe Ver-wandtschaft, daß man sie neuerdings meist als besonderen Tierstamm auffaßt.Der Körper stellt im einfachsten Falle einen zylindrischen Hohlschlauch dar(Fig. 478 a), dessen Wandung durch ein maschiges Gerüst horniger Fäden
msm
Fig. 478. Schematische Darstellung verschiedener Schwammformen.
LH Leibeshöhle, GK Geißelkammern, 0 Ausfuhröffnung, P Einfuhröffnungen.
oder kalkiger, bzw. kieseliger Nadeln gestützt ist. Zahlreiche Poren (Fig. 478 abei P) dieser Außenwand bilden die Eingänge zu feinen Kanälen, durch welchemikroskopische Nahrungsteilchen mit dem Wasser in das Innere geschafft undhier von der aus Geißelzellen gebildeten Wandauskleidung des Hohlraums (LH)verdaut werden. Die Kanäle führen indes nicht immer direkt in die Leibes-höhle, sondern oft erst in Ausbuchtungen der Leibeshöhle, die sog- Geißel-kammern (Fig. 478 b bei GK), oder endlich, sie verzweigen sich in derKörperwand unter Einschaltung erweiterter Hohlräume (Geißelkammern) mehr-fach, ehe sie in den Innenraum münden (Fig. 478 c). In den beiden letztenFällen ist der Sitz der Nahrungsaufnahme in den Geißelkammern, und dieInnenwand der Leibeshöhle entbehrt der Geißelhärchen. Durch eine große,dem Munde der übrigen Coelenteraten vergleichbare Öffnung (O) am Vorder-