Die Organe des Stoffwechsels.
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linke Schlüsselbeinvene münden. Dem Blute werden durch dieses Systemalso sowohl die bei der Versorgung in den Organen überschießendenFlüssigkeiten als auch die durch die Verdauungstätigkeit neu erworbenenStoffe beigemischt. — Gewisse, für die Zusammensetzung des Blutes wichtigechemische Stoffe scheinen von der dem Kehlkopf aufgelagerten Schilddrüseerzeugt zu werden.
3. Die Atmung.
Über die Bedeutung des Sauerstoffs für die Arbeitsleistung der Or-gane und über die Rolle, welche das Blut durch Vermittlung der roten Blut-körperchen als Herzubringer des Sauerstoffs und Fortführer der Kohlensäurehierbei spielt, ist bereits im vorhergehenden Abschnitt das Nötige gesagt.Es erübrigt daher hier nur, das Organ kurz zu besprechen, welches denAustausch der Kohlensäure und des gleichzeitig mit ausgeschiedenenWasserdampfes gegen den Sauerstoff der Luft zu vermitteln hat, d. h. alsodie Lunge und deren Zuführungsgang, die Luftröhre.
Die Lunge. Die Lunge (vgl. Fig. 515 Lu) ist ein großes, schwammiges,aus zwei getrennten Teilen (den Lungenflügeln) bestehendes Gebilde, welchedas Herz ( H ) zwischen sich einschließen und mit diesem zusammen den ge-samten Innenraum der Brusthöhleeinnehmen, d. h. des obersten Ab-schnittes der Rumpfhöhle, der nachunten durch das kuppelförmig ge-wölbte, muskulöse Zwerchfell (Z)von der Bauchhöhle getrennt wird.
Die Oberfläche der Lunge ist, gleichden Eingeweiden der Bauchhöhle,mit einer häutigen Membran über-zogen, und diese wieder steht infester Verbindung mit der ebenfallshäutigen AuskleidungderBrusthöhle,dem sogenannten Rippenfell, sodaß infolge dieses festen Anschlussesder Lungenoberfläche an die um-gebenden Wände jede Ausdehnungder Brusthöhle auch eine Ausdeh-nung des schwammigen Lungen-gewebes zur Folge hat. Die Beobach-tung der frisch einem Tiere entnommenen Lunge lehrt ferner, daß ihrGewebe in hohem Grade elastisch und kontraktionsfähig ist. Beider Tat-
Fig. 521. Lunge mit Luftröhre und Kehlkopf.K Kehlkopf, L Lunge, Br Bronchien.