Aethi'opS
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flsrnmator licI7»heist ei» Entscheider der Strei-
Aestmilren. achten, hochhalten, schätzen. DieInjurien Lstimiren, heiß, den angethanenSchimpff auf eine gewisse Summa schätzen,deswegen dem Beleidigten die astimatorsscheInjuricu-Klage wider den Beleidiger^ anzu-stellen in Rechten vergönnet ist. Litern asinm-«ii, helft den Beklagten so hoch condemniren,als dem Kläger an der Sache gelegen ist.Lttimlum, außmm, ct» Steuer-und Schoß -Buch,Erbzinß-Rcgiftcr, darinne die liegende»Gründe au' ein gewisse» angeschlagen scynd.Äitphora. eine Einäscherung des Fleisches oderder Substantz des Leibes. ,
^tstuariu m.bcdcutet bey beitChirurgis em gewis-ses Instrument', einige erkältete Theile damitzu erwärmen; ingleichcn einenSchwik-Kastcn.K.Nu-.^r6vr.vain.bedeutet eine iedehire,sie seyäuscrlich von der Sonen, vom Feuer oder Artz-iley; oder innerlich von Fiebern, Entzündung.Lras. das Alter, ist ein Theil der währendenmenschlichen Lebens-Zcit, da durch die immer-fort anhaltende Bewegung und Fermentati-on der Lcbens-Geister und des Geblüts,endlichdes Menschen seinem Leibes - Temperamenteine incrckliche Veränderung zugezogen wirdlind zwar psicgt das gange menschliche Alterin 6. Theile abgetheilt zu werden. Erstlich istPuemta , die Knabenschafft, welche wahret bisins fünffte Jahr, und wird abgetheilet in dieZeit vor der Kinder Zahnen, in solches Zah-nen,und wenn sie hernach die Zähne »sllkömm-lich bekommen haben. Die andere ist eMtit-jcentm , die Iünglingschafft, die währet bis indas achzehende, oder bis in das 2 ;ste Jahr.Drittens ist Juventus , die Jugend , vom2 ;. bis;;. Jahr. Vicrdtens vmiu *ta s , dasmännliche Alter,, vom z;. bis zum funffzig-ften. Fünfftens Smeam, das angehende Al-ter, vom so. bis 6o. worauf sechftens folgetDempuaaas, das Greifen-Alter, welches seineEndschafft in dem Tode findet.
LrNer, die subtile Himmels, ckufft, die durchdie gantze Welt ausgetheilet ist, und allen
f lau zwischen den grossen und festen Welt-brpern anfüllet. Von dencnjcnigcn, dieunsere Erde in die Mitte der Welt unbeweg-lich setzen, wird -erber die Gegend und die insolcher Gegend befindliche subtile Materie ge-nennet, so über unsrer eleinentarischen Lufftsich befindet; daher auch die Welt in die E-llementarische und Aetherische Gegend einge-theilet wird, in deren ersten die Elemente, inder andern aber die Sterne, Planeten und an-dere Phsenomena anzutreffen.s. Lex.pfail.Lrbivplz,Mokrenkraut,ist einKraut,welchesgrosse breite Blatter hervor treibet, die sindweiß, weich, wollicht, und dem Königskeryen-Kraute nicht ungleich, iedoch viel weisser undwollichter ausgeschweifft, und am Rande aus-sezackt , liegen meistenthells rund herum ausderErden.Zwischen dencnselben erhebt sich derviereckigte Stengel,mit rauchcr weisser Wollemngeben, und an demselben sitzen gleichfallsBlätter, die wie die andern sehen, nur daß sieum cm gut Theil kleiner sind. Der Stengel >theilet sich nach und nach oben zu in kleineSei- j
Affe
tcn-Stcngel,daran die Blumen mit cincnRa-chen sitzen,der tauben Nessel, (Lamium, nichtunähnlich,und weiß. Darauf folgen die Früch-te oder Samen-Hülsen, deren iede zwey dickeSamen oder Körner in sich hält, schier als wieWicken. Die Wurreln find lang, und werdenschwark,wenn sie trücken worden. Dieses Ge-wächse ist aus Ethiopicn gekommen, und wirdinGäffen gczogen.Piinina meldet,daß es zu sei-ner Zeit Mordes genennet worden sey, die-weil es in der Insul Meroe, im Nil gelegen»häuffig gewachsen. Es hat viel Oel, Holn undSaltz bey sich. Man halt es zum Hüfften-Wchgar dienlich: ingleichcn zum Seitenstechen.Es stillt das Blutauswerffen, wenn es als einDccoctum oder Tranck gebraeicht wird. Es istauch sonst ein gar gut Wund-Kraut, und nsirdbisweilen clorsnarla genennt, weil es gleich-sam mit Loron oder Wolle überzogen ist.
Athiopsmineralis ist ein Lompnlltnm jg ho»Apotheckcn,wanu ausQueckfilbrr undSchwe-fel, eines so viel als des andern, entwederübern Feuer, durch stetes rühren, oder ohlieFeuer, durch starckes reiben, eine schwartzeMafl'a und Pulver bereitet wird.
Lrbna, ein Feuer-spcyender Berg in Sicilien ;ingleichcn wird ein iedes schwcfelhafftcs oderbituminöses Feuer also genennet.
Acioiogia, ist der vernünfftige Grund und Ur-sach, welche von natürlich-und übernatürli-chen Dingen,die sich in des Menschen Leibe zu-tragen,gegeben wird: daherv derActhiolvgi-sche Theil titSct'Medicin derjenige ist, wel-cher der Kranckheitcn und Gesundheit ihreHaupt-Ursachen deutlich vor Augen stellt.
Ltires.siehe Adlerstem.
Lvum,bedeutet 0 überhaupt eine iedivede Daue-rung, 2 ) die Ewigkeit, z) eme solche Währung»da etwas einen Anfang, aber kein Ende hat, inwelchem Verstände man auch daSWvrt.Tvi-rernirasgebraucht, s. Zeit. it. Lex. Phil.
Affe, Simia^ Simius y ist unter allen unvcrnünfftl-ge» Thieren, so wohl der äufferliche» Gestalt,als den innerlichen Eingeweiden nach, demMenschen am ähnlichsten, dahero auch die al-ten Anatomici Bedencken getragen, einenmenschlichen Cörpcr zu secircn, und sich meh-rentheils vor und zu Zeiten des Gateni, alleinmit Anatomirung der Affen beholffen. Siegehen aufrecht wie ein Mensch, und gebrau-chen die 2 . vordersten Beine an statt der Arrme, haben ein ziemlich rundes Gesichte, Au-gcnlieder und Augbraunen, und ihre Brü-ste nicht zwischen den Hintern Beinen, wie dieandern vierfüßigen Thiere, sondern forneausder Brust,wie die Menschen,auch haben sie ins-gemein keinm Schweif oder Schwank. Dochsind sie fast am ganten Gesicht, Kopffe,lind aufdem Rücken, am Bauch und den g. Füssen mitrauhen, starcken und schwarr-grauen Haarenhäßlich anzusehen.Der vornehmste Unterscheidderselben bestehet in geschwäntzten und unge-schwäntzten Affen, auch sind sie an Gestalt,Farbe, Grösse und Haaren sehr voneinanderunterschieden, indem etliche die Bart»Schwäni e-Meer-Kaken, Hunds-Köpffe, oderMummellet, Pavivnen, Geis-Männlcin, uirddie Jungfrauen-oder Fuchs-Affen k. gcneie-B 3 net