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Curieuses und reales Natur-, Kunst-, Berg-, Gewerck- und Handlungs-Lexicon ... / nebst einer ausführlichen Vorrede Herrn Johann Hübners
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1035-1036
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Labet

1055;

Äybitz

hängen, Saich-Steine vorweisen, dergleichen

an Anbruch doch nicht befindlich, falsche Ge-wehr- und Zubuß-Zettcl machen, und solche un-angelegte Zubuße an sich bringen,oder sonst un-treulich handeln; so aber mit ernster Bestra-fung angesehen werden.

jRyl'tR Vs.neUm,VnmeUus, lufeUa., Vtxhuit,

nistet in flachen Orten,wo viel Wc»de,undHey-dekraut wächset: jedoch weil er um die Teicheund Moräste sich stets befindet, und daselbst dieWürmlein aufliesct, so pflegt er mit unter dieWasser Vogel gezehlet zu werden, wiewol erniemahls ins Wasser gehet. Sein Teutscherund Frantzösischer Name seynd nach dem Ge-schrey dieses Vogels gedichtet. Er hat dieGrösse einer Tauben, und ist schön von Farben,-der Schnabel ist lang und schwank; der gangeRücken grünlich, mit purpurfarbenen Fleckenaufbepdcn Seiten, in welchen sich theils etwasgrünes, theils etwas blaues zeiget. Die langeSchwing - Federn sind schwarx, die inwendigeSeite aber der Flügel wie auch des Bauchs, er-scheinet weiß. Aufdcm Kovffc stehet ein läng-lich Sträußlein schwartzcr Federn,so rückwärtsgebogen. Die Kähle glänßet für Schwarte,wie auch der Obertheil des Kvpffes, dessen bey-de Seiten aber unter den Augen sind weiß.Der Schwank istq.diß y.Zvll lang und weiß,am Ende aber schwary. Die Füsse sind rothmit schwarycn Klauen. Im Maja legen sieblasse und mit braunen schwartzen Flecken be-zeichnete Eyer, welche von den Bauern zurSpeise gebraucht werden, Ihr Fleisch ist ge-gen den Winter so fett, als wenn sie gemästetwaren, darneben gut vorn Geschmack, gieretzwar nur leiclite und geringe Nahrung, machetaber doch kein boß Geblüthe.

Ifychgo, oder Aümgu, ist eine Art Digital--, oderFingcrhut-Krattt,mlrd viel in denJapanischenGarten gefunden, welche sie aus derWildmßholen, und in denselben verpflanzen. SeineBlumen sind bleich, kommen allezeit eine oderzwey oben an ihrem Stiele hervor; es blühettm.funio unB julio, hat kleinen rothen Saa-meif, die Japaner geben ihm den NahmenKychgo, welches so viel als ein Frosch heißet;es wächset nngcfehr einen Fuß hoch.

7 " 2 >l den abbrevirten Römischen Inscriptio-*-* nibus bedeutet Legio. Lustrum.. L. A. Li-bentianimo. L.C. Locus Conceffus L. D.Lamm Divinornm. L. aaa. Locus Datus De-creto Curion: L. E. L. M. D. S. LibensScLubens merito de suis. L,H L,D. Locushicliber datus. L. L. P. E. Libertis Liber-tabus Posteris eorum. L,P. Locus Pubiicus.L. S.M. C, Locum sibi Montimento coepit.LEG. Legatus. L L.Libentiflime. Auf denMüntzen bedeutet L. Lucius, LAX. Latiamis.LEG. Legatus. LEG. Propr. Legatus pro-praetorius. Leg. II. Legio fecunda. LEP.Lepidus. LENT. CVR. X. F. Lentuluscuravit Denarium faciendum. LIBERO-P. Libero Patri. LIC. Licinius. LVD, Ss£C.E.Ludos Saeculares fecit, &c,üd.b, s. Coagulum, it, khilpp.

Jlabeudan, s, Gabliau.

stdader wird gesagt, wann einer das Spiel verloh-

Ladia Laboratorium

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Labia, |)dfieiiflnkn PfeiffendiemiwAtaten der Oeffnnng, wo der SchMM £formiret wird, oder heraus gehet " ^

Labial helft das Loch überhaupt, an Mich«

Mündung!^ die Lad!' mache«

Labir-enheist/solcheEabiazurechtemchk-ch

Labiurn , ubnmMt Lesitze, LippedesM»^s-werdenm die obere imb untere mg«Wrer Gleichheit,rege» sagtnmauch l.»Vulva -an der wciblicveii Scham, itm tirscnen Seite einer Wunden iverdca r-L,vuiuerrs gciiennct. InderAat°iiiie«iii!IN den Eabits iJ.Musculi, als acht P'Weigene, und fünff communes, gemeines»den; der eigenen seynd q.für dieSber-t«und 4. für die Unter-Lippe, mit s. pries'für eine rede, und einem liiigerabci!, Lei»der eigenen von der Ober - Lippe heißet M-vus, sein Ursprung ist aiidcmKiiiiikelc»der Gegend der Vorder-Zahne, tmb hdg,t>H ian die Ober-Lippe, Der andereris, und den, ersten in seinerwider: Sein Anfang ist zur Ecitmsen, und unten am Unter -Kimibaelai, ichhanget sich nahe bey dcmMund-WiiiÄ-idie Ober-Lippe. Der dritte quadratin,» >der Unter-Lippe, sein Anfang cntßchtlliita»Kinn von vorn, und erstrecket sich bi- ant« iRand der Unter-Lippen. Der vierdtchc»uus. ein Widerpart desviereckigcn, ke ti!seinen Anfang in dem Bein desM-F»backcns, und riebet sich biß andiellMv,nahe bey dem Mimdwinckel. Der ahmt»gemeinen iftZygomaticus.fcinsäiipiiHt)dem Offe 0 mariC0, und hanget sich all liii

Mund- Winckel, den Mund gegen dieOt«zu ziehen, das ist eben der, wclchcrdHWist, wenn man lachet. Der andereMidaiir

Meine» ist der buccinator,bicfecÄt

wcim mau die Trompete bläset; EcinA«!ist bey der Backzähne Wnryel der bchdenk»backen, und bcstrcichet die kippen ganW«um. Der ungerade und der dreMMVorbicularis , .er machet einenoder Zwickel um die Lippen herum,liepiD'sen. Bey den Lbirurgis aber lverdkiiNMhone viria oder Kranckheiten deriHwrmbeobachtet, als Labiorumui.cra.UailM!der Lesszen, Labiorum fiffura, gtipwt*xeffzen, welche nur von rauher LOH«!»wen. Das vornehmste aber istrinum , die so genannte Hasen - ÄWsen-Scharte, welches vimun gar felM

Schnitt weggebracht,die 0perau->»M«'

stens den Mareksehreyern überlasse- ,»

Laborant, einer der im drstillirei!liiib.« 'Lbymischen Arbeiten wohl eriahreii tif / 11täglich dainit umgehet.

Laboratorium, heiffetzwar liitzeMl ^beit oder Werck-Haus;

sicher einen Destiiiir-Drt,

und Obymic! brauche», ihre

beiten darinnenzu verrichteii - iiistlcheii, ^