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Curieuses und reales Natur-, Kunst-, Berg-, Gewerck- und Handlungs-Lexicon ... / nebst einer ausführlichen Vorrede Herrn Johann Hübners
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1529-1530
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-M-rklarcrSafftldcr an Farbe und Ge-L yc-n blancken Weine gleich kommt.i »er, dem Egcprcncn Lass e gewisserMiiiidsittiigen Birnen bereitet. WennMSofftveegohren hat, so wird er als mWein, gleichwie der Apffel-Moft »ndrech-'mm,wcil sein gant« dünn gewordenes«A die olicbten Particulgen gani; dünne«ibliiiid erhebet,biß daß es sich m emen""mrcmaiidelt hat. Er berauschet last eben«ckiite, als wie der blancke Wem, und esNd «ü ein Braiitcwein daraus bereitet.s, «itMit gleicher Gestalt ein tartarischesÜt, tiirthm'clcheS er zu Eßi» wird, wenn erichiiiiinahlrergechrenmuß, und alt gcwor-toii Er eröffnet mid treibet den ttrm.tmriMes Musculi , also wird wegen ihrer Ee-MdasriertePaarderMäuslciii des ttnter-lrtvKiicmiet.

ksi-Mte Vala.si i-amp!nisotm!a.

pj-rstmi&cn, {jcisscn solche Cörxer, deren dasesS«icr,Ecke,oder andere geradlinichte Zigu-m sind. rings herum aber siud sie in so vielkrimzel eingeschlossen, als die Uasts SeitenHM eteii in einer Ppinc jusammen lauffen.Litalicrhcrnhmteßen und vormahls unter diejictcii Wnndcr-Wcrckc der Welt gezchltcnziruiniteii, sinden sich noch heutiges Tages,ikiweh! ctror.» zerstüinmelt und verfallen, inEMii ctasu 3. Meilen von Cairo. WieBtfwiifm in den Lust-Gärten anzulegen,

f.MKrötmSBcrtPortalen.

(jtimis. ein G'.-Pnckeb, dieser dienet den

Chymicis Mid SipC,;.,CdfCi'iicil.ai regulumnudicii, »dkranch andere Meta l la zu läutern,i-isioonEisui «dcrMesii!K,vbtt»wkit, untenschig.cmcm Pocal oder Becher nicht miähu-Iit!). 'Born man etwas darein giesscn ivill,in»? iiirn ihn iocbl mit lluschlitt oder TalchtckÄMM, und wenn schon das Metall dar-an Woffen wird, klovffet man mit einem?ä>w.t etc» m den Raich, so fällt der rega-usaiit-cu ®n:r,&.

pyramistmngiihns, eine bmiecligte Pyrami-«, iSiin welcher die basis ein Dreyeck ist.fjiimquidraneniaris, cineviereckigte Pvra- Kt') in welcher die basis 4. Seiten hat.

«siMliianauch, Pyramis quinquangu-bns.lexangularis &c. s. JH.Hb. Lex.pj'rarrns iruncata. eine abgeschnittene Pyramidebuimlber der obere spiriae Theil durch er-emtccr basi paraüeiie Flache abgeschnitten

f)TOtrio 0 j|] derjenige Theil des Chymifdjen^ in sich hält.

taWk' 3,! '^ c ' ne ® c ( t bKiöi;n8 ober'Kcbe aonE ""' veu welchen sonderlich Th. Wii-

Pvrirp i= accurat önscJsficbeu.

fcercn ßiebt e5 9 slt wet-rcl)te=(S r S S n ' d^nus zum Theil ein natür-fiÄWf lvird. Auch wird diebicUa*,p. .' wirMich von etlichen HermecicisSt lem ° ta Lapid S k/rire-.ge-Wsrosus.f.chalcitis,

Pyrobvlia

Q.

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Pyrobolia, hcist dieFcucrwerckcr-Kunst.Pyrobolus. f. XctC|V)ete,

Pyrola, Winter neün, wächst gern in feuchtcilWäldern. Die Blätter dienen für den Brand,Wunden, Schäden. Fisteln, Nieren-und Lun-gen Geschwür, und werden als ein Tranes,Gafft, Pulver, Umschlag, oder destiiirtesWasser iiiir-imd äusserlich gebraucht.Pyrorechnia oder Pyrobotogia, bedeutet die Ge-schüh-liiid Feucrwercker-Kunst.

Pyrotica, f. brentia.

Pyrrhonica secta, liatvon dem Pyrrhone ihnenllrspruiig, und weil diese Philosoph, an allenjirciffcltcn, und meinctcn, man köntc in keinerSache etwas gewisses haben und erfinden, sowurden sie Aporetici im Griechischen, das ist,Zweiffelnde genannt; sie wurden aber auchScaprici geheissrn, weilen sie über alle Sachenihre SpecuUriones hatten.

Pyrus. s. Birir-Bnum.

Pysthon, f. Scrpens.

pythagors «Jammev, sind den Mustek bekannt,durch welche er die musteaiischen Thone mitgewissen verknüpffteii proportionibus crsun-den. Denn, als er einst bey einer Schmiedevorbey wa icrclc, und hörctc die Schmiede-Knechte rnit ihren Hämmern auf dem Ambosetapfer arbeiten, inercktc er gewisse Zusammen-stimmmigen. Nach unterschiedlichen vonihm hierauf mit dein Hammer» gemachtenExperimenten befand er, daß der Unterscheidder Thone nicht von der Stärcke der Arbeitersondern von dem Gewicht der Häminer her-'rührete; gestalt er aus der Schwere derersel-bcn folgend e lnrervaUa mit ihre» propotlio-nibus crlerncte:

12 - 6 - 2 - 1 Oslava,

i2 - 8 I

y - 6 r ' 3 : 2 Quinta,

g ' 6 f* 1453 Qi,art3 -

9 ; g Tonus.

pythagorica tabula oder Abacus Pythagoricus, ist

das bekannte Einmahleiiis, in welchem dieMultipia der Zahlen von I. biß auf 10. oderauch weiter eiitlsalten ist.

Pyutcus, Pyuleon, ist ein (shirnrgischeS Instru-ment, (oder wie es ßianeardus nennet) einAuslaffer, mit welcheni daS Eiter mid Mate-rieauö ticffcii Wimdci! oder Ecschwüren her-ausgezogen wird.

vyxia.heist eine Büchse, welche in dem Apo-thcckcii gebraucht wird, 2 ) die Hole in osse Co-xs seu ischio, in dem Hüfft-Bein. s. Aceca-buium.

Bedeutet auf Römischen Münken zuivei-

^chlcil Qnintus, kein Qua;stot. Q_C.M. P. I.Q^iintus Ca-cilius Mcteilus pius Imperator.QTp. Quxstor prjetorius. Q^. PR. Qirsestocprovincialis C^Defign. QuxÜorDeisignatus.Slttf bCUDioiililCpeu InfcripcionibusUtd stl§ C^tadrati, scilicec pedes. Qnintus,Qmxftor, Q^A., QmintiAhim!His,Q^^b,Q^3ei-stoc /EdHis. Q^ALiaVE Qnxstor Alimeiito-rum. qui bixitj.i. e. vixtt.Q^D. S. S. quidederunt suprascripta.Q^F. P. D. E. R. I. C.Qnidfieri placeret deea reita cwisuerunt.