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Curieuses und reales Natur-, Kunst-, Berg-, Gewerck- und Handlungs-Lexicon ... / nebst einer ausführlichen Vorrede Herrn Johann Hübners
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2109-2110
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Dga Z acintha

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UUBaum, worauf |?e wachset, ist eine

y, a yuvera, Yvoire , sind DrasilranischeSäume, denen die Indianer die Rinde abzn-äiefieii psieaeu, und machen kleine Schiffetrmiö, die fähig sind dreyßig geinaffnete Mannmd noch wohl mehr zu tragen. Diese Ambe istdes Daumens dicke, fünff und drcy-ng big vier,yig Fußlang, und vier biß fünffMß breit-i'n-x-, eine Gattung Palm-Baume, sv aufder

Jlll'tltMaragnan wachsen, unaeine Frucht!!!

Walt einer Traube bringen. Die Beeren sind«Oliven, und die Traube ivstarck, daß einMann daran zu tragenhat.

Ypliloglossi. f. Bauoglossl.

Ysop.f.Hylfopus.

Ysquiepatii. eine Gattung Füchse, oder Iltis,inder Ainericaiiischen Landschafft Gvatimaia,hat ein zartes schwarres Haar am Seil', und ei-nen langen schwärn und weiß gesprengtenEckirmr. Seine Nahrung sind Schneckeniiiid M-Würme, wenn er Hüuer oder andereBöge!ertappen kan, frißt erdavonnichtsalsden Kepff. Sein Unraths auch der Wind dener streiche» läßt, geben einen so unleidlichenGesmick, daß er sich dadurch der Jäger undHunde erwehret.

YmeMMiwenrSinastnderPrvviutzsluang-s>, aus welcher die Einwohner ein köstlich Zeugz» wehen wissen, welches noch herrlicher alsdas seidene ist.

Yucca, Yucca Folüs/VIoes,ein ansehnlichesGe-wachs; es kan solches durch seine Neben-Brutund aiuoachwiiden Jungen vermehret werden,welche man im Maja bet? anwachscndenMondabnimmt, und i» Scherben verpflanzet, auchetliche Lage im Schatten halt ; liebeteine gu-te luckere, sandigte Erde, eine» warmen Ort,so jtttr Somicii gelegen, will bey trockenenSommer» fleißig begossen, den Winter überaber mit weniger Feuchtigkeit erhalten unddeWicdetseyiinvicivohlcinlgc selbige auch denWinter über im bände lassen, und mit Pferde,Mist bedecken, auch also erhalten, ivelches abernicht allemahl gelinget: Die Blumen erfol-gen allererst,wann diePflaiiye ziemlich erwach-sen, und zwar um das andere oder dritte Jahr,wiewohl die Pflanye über z. mahl nicht zu blü-hen pfleget.

bey den Arahcru und PersernGisst, dahero Beiraar von Beroareiilöerroder König des Giffts genennet wird.Zabaiegurn, s. Mastix.

Zacmrlia, (iiclivrium verricossim. Ist ei»

Krallt, das gar viel Stengel treibt, zu an-oerthalben Fuß hoch, die sind schwanck, in-ichwanimig und ästig. Die BlätterM^ii der wilden Hindläuffte, oder demMiwchskopff-Kraute, und liegen auf demMden hemm. Die Blüten wachsen auf derMalt flinker Büschelhiwer Blumlem, die in cinem KelcheN", der aus einigen Blattern, wieSchuppen beziehet. Wann die Blüte ver-gsugen ist, so mmiiit der Kelch die Gestalt ei-ne.Ko lein» an sich, und siehet aus, als oberE eitel erhabene» Stucken und Rsi'bei,,

Zäher Zaffera rno

auf Melonen - Art, bestünde. JedwedesStück ist eine Saamen-Lapscl, welche einenSaamcii beschlicsset, mit einem schwärtlichtcnDarte obenauf. Die Wur,-el ist lang und MitZasern beseht. Dieses Kraut wächst auf demFelde: es führet viel Sal essentiale utibDel:eS sofl gar dienlich seyn die Warucii zu zerthei-len, und dessentwegen istcsauchY'errucaria,Yvaoyrn-Rraur, betitelt ivvrden. Es reini-get das Blut und treibet den Urm.

Zäher Schlamm, wird von den Bergleuten derErN-Schlamm oder das Waschwerck gcnen-nct, so aus den lei ten Schlamm-Graben undSümpffe» im Pnchwcrck gehoben,und aus demblossen Herd vcr,raschen wird.

Zähnlei n, ist> Gewächse aus Ertz, welches gutund gediegen ist.

Zammet, s. Zimmer.

Zäpffekkreriir, s. waldrzlöck'em.

Zäpsser, lassen zu Halle, die aus dem Saltz-Brunnen hernufgewundene, und in den Kahnausgcgoffene Sole aus dem Kahn, durch Aus-ziehung der dariiuie sieckendc Zapffen, in diedarunter stehenden Zober Muffen. Weil t beyeines Menschen-Wercknicht ist,Tag midNachtdas Zapffen zu verrichten, niag sich ein jeder ei-nen Zapffer-Kuecht halten, der nebst ihm eineSchicht uni die andere arbeitet.

Zäpstelll, Lalamdla , fyßf 4. Musctllos, btC 2. Ct'lldtfsil& btC Pcei-ygostaphylini externi, ihr Ur-sprung ist bey dem obern Kinnbacke», über denkle-tcrn Stock-oder Back-Zahn, und hängensich vermittelst einer dünnen Spami-Ädcr andem Zäpflcin an, die andern 2, fiiib pterygo-staphylini interni, ihr Anfang ist bey der apo-phyli pterygoidea illivcndlg, Mld hänge» sich

^ andasZäpfleiiian. s.bvuia.

Zapstems-Uluscul, s. Frerygottaphyliiii.

Zäpfieins-Zailge, s. Staphylepartes.

Zcrsrriern, f, Fibrae.

Zassa, ist ein mineralischer Stein, womit demPorcellan in Sma die blaue Farbe gegebenwird.

Zassera,8aIkra,Zokkoer,ist ein blaulicht minerali-scher Stein, womit dem Glas, und so genann-ten gemeinen Porcelan die blanc Farbe gegebenwird, deswegen ihn die Holländer sehr aussu-chen,und weiter in E>igc!lad, 8 ranckrelch,ili,danderswohin mehr verschicken. Sciiicii Na-men führet er von dem Sapphir her, als mitdem er der blanciiFarbe halber überein kommt.Der berühmte Teutsche Laborant Kunckel, inseiner vollkvinmeiien Glasmacher-Kunst, pag.57. meldet, daß die Zaffera aus dem gifftigenCobalt gemachet werde. Man findet aber derZaffra oder Zephce-Farbe zweyerle» Sor-ten, alsdie gmwe, unddieziiPulvergestossene,von welchen jene die feine, diese aber die gemei-ne genennet wird, weil sie ohne Zweifel mitnoch mehrern Sand'vermenget, und daher»schwerer als die gantze ist. Sie müssen beydeeine schone blaue Evulciir haben, anders istkeine Probe davon. Mit der Zaffera hat auchz»m Glasinahlcn fast einerley Nimm dieMagnesia, welche nichts anders ist als einschwarrliches Ery, dein <5 nicht ungleich aberviel in,i! der,und mit kleiilcnStreiffcn begäbet.

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