Faber
66j' 669
Eptrahentia 8" ba
@ 4 fc
SdÄ-
ist/IKfcideilltiuiet kttgtü= 55 *
«55
jrpm
rorK:
i:d)»
'.xmi
rsjt
itar~
tii M
Jurten «ich begreifft. In den Apvthecken findet
(UM Excraiia (implicia & composita.
£xtrahentiJ,f.EpispalHea.
Extravasatus, (icist, wasa» den Gelassen ausge-lauften ist, wird von dem Geblüt gefügt, wennMges aus den Blut-Gcfässen geflossen, undsiib elW i» einer Hohle aufhält, und daselbst
Emlcetatio, das schweren, Geschwüre, audw weichen N-cileii des Leibes, die von einerfteffeiibciischarffenMatcria herkommen. Esist aber ein solches Geschwür oder Exuicera-tion groß oder klein, finit, schmal, eng oderiseit, gerad oder schicff, gleich oder ungleich rc.LxMv.eme Verbrennung, wenn jemand vomSaitt beschädiget wird. Der erste Grad ist,wennmirbasHäutlein angebrennetwird, daßes Blasen sent, der andere, wenn bie Hautmch nichtbeschädiget wird, die dritte und ärg-sir iß, «m das Hautlein, die Haut und alles,ivas darunter lieget, mit gebrennet wird.kxll,-iTaauuU>L,Aalsbalg oder Haut. Exuvixs-rx-nrum. Schlangenbalg oder Haut, so fieim Küh.Jahr und im Herbst selbst ablegen,«erde« wider die Wassersucht und Derstvp-fimg des Harns recvmmendiret.
Eperjchistc, war ein gewisses kleines Maaß bey" " Es
IU/MU' • ■ - T I
itaiAj dm Hebräern, £ Log, oder zjz E P hs>
t]cnii,i
EK(ik|
Ettiii!;
Sxrii;;-'
B 4 ,*i:ctn li18 #mtiKn,feifitnAM‘
MiWi
Ei*fei®»,ttn ü;
| tlC’tfi#liniis?
ȧ
tlUCE
lenz.
M
»,M
litt®'
d ?
deich
5ti0
'Iß*
lif!
aiiis
)&
110
wird davor gehalten, deß es 2. llntzen, 6.vl-cdm. lind!. v-nur. gewogen habe.Arr.HoK, werden zwey und sicbcnzig ZoberSole aemnnet,weiche z» Halle den sechs Amts-Kiiechien, jährlich, in dem micWen Lnedenvor Ami, auf ihr icdesmahlrges Betten,gege-benivcrdcn.
Emßock.s.Ovarium.
EMer,ein WeinmaS, f. Fuder»
Eyos, f.Cliincapolins.
fc-mmt üusveMtenNer-um, oder andern kleinen zarten Röhreiywelche
tilIC Lympham tnib Ohylrnn bet) (i^fUyVCU/
lind wcinumch einige Aederlein verletzet, seistdatkliterblutig, s. Eos, ir. Sanier.
§Mnmr|, sSuppurario.
Lfwriß/s.AIdumcn.
H 2lldc»Römischen Inlcriptivnibus undMe-^'dMen bedeutet es Hamen, Filius, Fecit.F.F.P. P, F.F. Fortiffimi Piilsimi Felicidimi.F.H.F. Fieri heredes fecetunt. F.l. Fierijuslit, F.L P.S. Fecit iibencillimePecttniasua.F.V.S.FecitVoto suscepto F L.D1VI.Flamen Divi, FR.D, Frumenti Dandi. F. F.FhndOjFeriundo. FEL. Felix. FELTC.Felicitas. FL. Flavius. FORT. RED.Foitutia: Reduci. FOURI. Fourius, festFutius. FONT. Fontejus, FR U G I F.?' u *'* ra: seil. Cereri. F. in den Medicin!.'
MiiRmptenbedeutetFiar-es geschehe, wcr-
«MOcht. F. M. düv ist, Fiat iVlixtuin, F. A.■ Fiat lege artis, F. S. A. Fiat secundum
Eiche, oder werde nach der Apy-r u x x. gemacht oder prkwariret.
lcs,L-nLder ßwif} tin fvcmt)er < 3&stuin,«in "°"r-no ähnlich, hat aber härtere, di-brumre und immergrünciide Blätter,»iiigt,ve,ßl,:hfx Blumen,und schww.tze Früch-
Faba
670
te, wie eine Bohne, welche, wenn sie geschaht,in zwey Stücke gethcilet wird, und ist eines süs-licht bitterlichen Geschmacks. Diese Bohne,so 8on cdcrL->i, genennet wird, bringet manausdem glücklichen Arabien, und auch aus In-dien . Der daraus bereitete Tranck, wird ins-gemein Gosse oder Coave, von den Türckcnaber GUaubegenciinct. s. Lasse.
Fada Germanica, s. Bahnen.
Fabago, seu Pcplus Parisiensium, JÜslpCttt.Ist ein Gewächs, daslange Stengel treibet,diesich biegen lassen und ästig sind. Seine Blätterstehen in die Länge hin an den Stengeln gegeneinander über, und wachsen Paar uudPaar aneinem Stiele, iedoch ein wenig weit von einan-der, schier wie am Mistel. Sie sind langlicht,vorne rund, dicke, und einiger Massen den Por-tulac-Blättern gleich, voll Nerven und schme-cken bitter. Zwischen ihnen und den Blätternheraus entspricssenStielgen, deren ieder einevierblätterige, rothe und rosenformigeDlnmeunterstützet. Nach der Blüte kommt eine häu-tige, langeFrucht, die istgestreifftundinsünffFachlcin abgetheilt, darinne liegen platte Sa-me» beschlossen. Seine Wuruel ist dünne nndbreitet sich aus dieser und auf jener Seite aus:das gantzk Gewächs aber ist bitter. Zu Paris indem Königlichen Garten wird es gezogen. UmRom heruni soll es an rauhen,ungebaueten Or-ten zu befinden seyn. Es soll gar dienlich seynwieder die Würmer im Leibe.
Faba mar'>na,ia»e>>/lc-tt»-at-»»<>MLev-Bol)neN,
kommen aus dem Meer, wenn sie schön reinund mit Farben sezieret, sind sie gut. s. UmM-
licus marinus.
Faba purgatrix, f. Ricinus Americanus.
Faba 8.ignati!,S.Igriatius-Be>hnen,sind kei-ne Bohnen,sondern Körner, einer kleinenMu-ftat-Nuß groß, selten rund, sondern vielmehrlanglicht, wie ein Hüner-Hertz, auswendig miteinem silberfarbenen glatten Häutlcin umge-ben, inwendig gelbbraun, und durchsichtig, wieHorn, und in cinerIndianischen Frucht zu fin-de», welche etwas grösser, als eine Melvn, inderen Mitte 20. bis 24. solche Körner liegen.Die Frucht wächst auf einem Kraut, das dieIndianer Gaca'cmgan oder Gantava nennen,und sich um die hbhesten Bäume windet, unddaran in die Höhe steiget. Sie wcrdcnindenPhilippimscbcii Jiisuin gefunden, und darausvon den Portugiesen nach Europa gebracht.
Faba Fmlla, s. DUsenbranr.
Faber, Gallus marinus, Teutsch, ©cehftlltt.
Ist ein Seefisch, der dicke, breit und lang'ist.Sein Kopf ist dicke, cingcdruckt und breit, garbeimg uiid eckigt, einer dunckcin Farbe, mit ei-nigen Purpur-farbigen Flecken durchstreuet.Sein Rachen ist sehr weit, und er kan ihn weitausreiffen, hat aber keine Zahne. Die Auge»sind groß und rund, goldfarben. Der Rücke»ist braun, in der Mitten mit einem rund undscbwartzcn Flecken, in dessen Aiitten drey gold-farbige Figuren zu befinden, gezeichnet. Er hatsogar kleinc Echupen, baß man sie kaum ge-wahr kan werben, man fühle ihn dann an. Erist auf beyden Seiten mit Beinen gewaffnet,die so tcharffund spitzig sind, als wie ein Messer.