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-MMnSllfahecnden sehr geMrlick sind,L dieselben nicht asten, d,e Seegel undSeen, fönten auch zuweelen die SchiffeWiwbrechen, und mit sich ur der Lufft wcg-
ein anhaltendes hitziges Fieber, so mit«Krhemd Zufällen begleitet, und von Entzun-lAm der Eingeweide herrühren soll. , .
; I, horoani^OtoTyphoni», eine Wahnwltzlg-1 keit mit der Schlassueht vergeiellschafftet.Is°°-tapK,is, einBuchdrucker. Typograph«,dieBuchdmckereyMd Typothet*, ein Setzer
, in derselben. s.Buchös-ucker.
1 'Typus live Periodus & Circuitus, heist die Orb-
Mim, ivelcfre die Fieber zuhalten Pflegen.I«Mimep, Tyrann, hieß bep den Griechen an-fMgSsvmel als ein König, oder der KöniglicheGewalt hatte. Als aber viele ihrer Gewaltmißbrauchten, so fieng man an Vieles Wort mWiiimien Verffande zu nehme», vor einenMecich und solchen Regenten, der Land undMmrberbtund rumstet. sT-x. l?lut.
Tyre, der tappen, ist eine runde Kugel,; so groß,eiserne Welsche Nuß, aus gelinder Wolle undMein eines gewissen Thieres, oder auch ausdem jarten Baum-Moos zusammen geivickclt,glatt und überall gleich, un dleicht am Gmsicht,salb oder blaß-gelbe von Farbe; welche sie zuverfauffen, und die Kauffer zu bereden pflegen,teßße mit erwehntecTyre einem Mensche»,was iiewollen, als Schlangen, Kröten, Mau-seiiidenkeibschieffenkönnen. Dicscfyte solliiiimderschnell fort fliegen, wie ein Pfeil vonher Senne oder Kugel; wo ihr aber ein anderWeraufderReise begegnet, so wird daffelbigcan lkatt des andern, dem es zugedacht war, da-mitgetroffen, und muß also der Unschuldige äff-test für den Schuldigen leiden.
Tyro.iit ein Lehr-Iunge in einer iedenWiffen-jchafft, Kunst oder5)audwerck.rywL, das Gerinne» der Milch im Magen, daßffegaiitzkäsicht wird.
Berber, s.8orbcr.
-Werper, ist ein grosses Messer, welches dieBergleute nebst ihrer Gruben-Tasche führen, s.Truben-Tzscherper.
Tishycuni, s, Fannaschiba.
V^Bedeutet nach der Römischen Zahl so viel’ ‘aß Quinque, güiiff, oder <rwntum , den«Wen: In den tnscripcionibus vivit. Ve-«mus, v. AF.D. Viro Ädilitio V.A.F.Vivus aram fccit. V. C. Vivus curavit; VirConsuJaris. V. D D. Voto Dedicatum. V.F. F. Vivus fieri fecit. V. M. S. Voto meritoluscepto, V.E. Vir egregius. V. O. P. Viroptimus. V. S. F. Universi sie fecerunt. V. S. 1,
si Vo ^ uscepto j“®* fieri - Auf den Römi-lchenAnntzen vn. vin. Fpun. zeptemvir
kpulonum. VIB.Vibius. VIL. PUB. Villa Pu-Mica. VIRT, Virtus. VIC. Victoria. VESP.vespasianus. V. C. Vir Clarissimus. VOT . X.MUI.T. XX. VotisDecennaiibus Multiplicatis
v'n“ 1 ,“' , .In gemeinen AbbreviaturenV. U.M. Verb! Divini Minister. D. R. W.
wen Rechts wegen, ic.
bey den Gerichten die Feyertage,lvcnn kein Gerichte gehalten wird.
Vaeearia, dieses Kraut hat runde, glatte undknotichte Stengel, die ohngefehr des Fusseshoch aufschieffen: an jedem Knoten oder Glie-de wachsen zwey länglichte bleichgrüne Dlüt-terheraus, oben auf den Stengeln erzeiget sicheine kleine rothe Blume, so aus einem rundenKnöpfflei» koinmt.darinne hernach der schmar-tze iSaamen lieget. Es wachset auf den Ae-ckern und Feldern, und blühet den ganßenSommer hindurch.
VacuiDics, schuh,diejenigen Tage, an welchensich gemeiniglich eine böse Abwechselung derKranchheit zutraget, s. Critici Dies.
Vacuum. ein leerer Raum in der Natur, welcheraus keiner Materie, auch nicht der allersubtile-sien Lufft bestehet. Es wird zwar dieses Va-cuum von Copernicoimt) den meisten Astrono-mis gelmignet; jedoch von dem Herrn Genckcnund viele» andern gelehrten Pbysieis mit wich-tigen Argumenten behauptet, welche letztereaber wiederum unterschiedliche Meinungenhiervon habe». Den» etliche halte» es für einlpatium «lisseminatum oder hin Und her zer-streuetenRaum, der sich in der gantzcn Naturbefinden, und in einerieden Lufft-Gegend seynkan. Andern aber ist es ein lpatium coaccc»vatum und iepataturn, oder an einem Ort zu-sammen haltender und gleichsam gehäuffterRaum, der von der Lufft abgesondert und überdieselbige gesetzet worden.
Vagina uteri , die Mutter - Scheide oder Mut-ter-Hals, ist der enge Theil der Eebahr-Mut-ter, und eine Zusammenziehnng des Grundesderselben, dessen Ende das inwendige Mund-Loch schleust.
Vabaz, ein Baumlein auf Madagasear, dessenWurnel eine Rinde giebt, die, wenn sie alleinmit Laugen von ihrer eigenen Asche gesottenwird, Seiden und Wollen Feuer-roth, wenninan aber Citronen-Safft darzu thut, schöngelbe färbet.
Valantze, s. Lauwinen.
Valeriana, phu officin. gemeiner Baldrian, Ka-xen-Kraut,wachstmeistaufdcn Wiesen. DasKraut, sonderlich die Wurtzel, eröffnet, trei-bet Schweiß, Harn, Monat-Zeit und Reini-gung nach derGeburt, widerstehet dem Gisst,dienet für verstopffte Leber, gelbe Sucht, Harn-Winde, dreitägige und gifftige Fieber, Pest,Seiten-Stechen, innerliche Wunden, Brücheund blöd Gesicht. Aeusserlich siörckt es dasGesicht, reiniget die Wunde», und siärcht dieMamchcit.
Valeriana Grsca, auch Polcmoniumhol)einigenvon den neuen Lotanicis genannt, wird nurin den Garten erzielet, hat gerade, hohe,Buschweis beysimnneu stehende Stengel, mitvielen lieblich grünen Blättern und blauenoder weiffen Blumen besetzt; der Saame» istschwarg.
Valeriana liortensis, Plm magnum verum, ®slVa
ten-Baldrian,Theriacs-Kraut, wachst in wal-dichten Gebürgen, wird aber meist in Gärtengehäget. Die Wurtzel kommt an K rafften mitden, kleinen und grossen gemg überein, giebtauch eben dergleichen Zubereitungen, wird aberdoch behde» noch vorgezogen.
Vale-