1627 Sabina Sack-Pfeiffen
Eeivächse i» den Garten gezogen. Es ist »ollschleimiges Safftcs, als wie die Pappeln. DerSaanien wird gegessen- wie andere Hülfen-Früchtc. Das ganoe Gewächse soll gut seyn»um erweichen, zum zertheilen, für die Brustdienlich, znm eröffnen, die Schmertzcu zu mil-dern und zu lindern, zum Stein, zur Verhüt-tung des Urins, wenn es abgesotten gebrauchetwird.
Sabina. Scven-Baum, Sieben-Baum, Sa-da-Baum, Sadel-Baum, dessen hat manzweyerlcy Arten in den Garten: Der eine hatbreite Zweige und Aeste, die Blatter sehen fastwie Lannen-Rinde, sind stciff und stachlicht,starck von Geruch, und scharffvon Geschmack;grünet allezeit, bringt aber keine Frucht. Derandere istjcneman Gestalt nicht ungleich, nurdie Blätter sind nickt also steiffnoch stachlicht,und traget Beeren, so anfangsgrün sind, her-nach aber schwartz- blau werden,an Größe denWacholder-Beeren gleich- Die Blatter oderdas Kraut dieses Baums haben eine eröffnen-de, düumnachende und durchdringende Krafft,daher es zn Beförderung des lAenllru,. undAbtreibung der todten Frucht gebrauchet wird.
.gabitha, ein Egpptisch Maaß, von s£ Ant-
werp.Etop.
Sabots, also heissen die Schieß-Löcheram tzin-Lerthcil des Schiffes, wo die Stücke stehen-
Sabot du Cheval, ist das gantze Horn am Pferde-Fuß, unter der Lrone, und begreifst in sich daskleine Bein, die Sole, und die Theilung derFersen.
Sachs, ein Messer oder kurtzcs Schwerdt, so ei-nige alte teutsche Vvlcker getragen, und daherdie Sachsen den Nahmen bekeminen habensollen.
Sacoi, s. Bernstein.
Sacaponium, f.Sagapenum.
Sacca.de , ist ein Ruck,den der Reuter dem Pferdemit dem Zügel giebt.
Saccharum, f. ,'ild'ev.
Sacculuscordis, f.Pericardium.
Sacculus medkamentosus, ist eine gewisse Artder Medieamcntcn, bestehend aus trocknentauglichen Aryneye», die mau in ein Sackleinnahet, welche auch dlodull genennct werden.Was die Ingredientien, die Form und der IIu-tersckzeid solcher Säcklein sey, hatSebrvderusin seiner vollständigen Apothec. l'b.cap 78.ausgeführet. In der Anaromi- aber wird dasWort Sacenlus vfftGleichniß-weise gebraucht,und heiffct der blinde Darm (c^cum)bcp ei-nigen Sacculus; Rcceptaculum Chyli,oder Miich-Safft-Behalter,wird auch 8accu-ina genannt: ingleichen heist bey deiu ttornloätlcrocos. das Pericardium oder Hertz-Fell,Sacculus.Klancardus hat Sacculus adi polos,
friste Sacklein.
Sacee Morbus, s. Lpileplia.
Sachoii, f.Rotulus.
Sack, f. Vtagel.
Sack - Lnechr, beym Maltz- einsacken, womitman denMaln-Sack iminer aufziehen kau,dasMaltz darinnen dicht und eben zu stopsseu.
Sack'pfrtffen/ giedts unterschiedliche Arten:
Eaeom»
h) ^st der B<ock, welcher nur eiMMuHlllyvrn zum Stinimer hat, mddiMA?
SchatmMse,ffehat-.Mh., x Peniem Strich zum Stimme»,Daumen-Loch ; kau daher nicht recht »7gen werden. sö DasHmmsielchen Lnur 2. Stimmen, P-undcckmdeM mStrich. 4)DerD,ch-!-Hack M>,5aber hat 3. Stimmen, dasJiß, b. um
2 -' ®i r '^ cn ' toeritemitdalStrich, hat em Daumen-L°», »nb«
auch J) Sack-Pserffcn mit einem Lichbalg, wenn ein Liebhaber ist, der bni Mspahrcn will, odcrnichtgcrn dieWiiidch»mer im Munde hat.
Sacoina, das Gegengewicht, heistiiitiiU-chamck di^ Gewichte, welches manaMchne Wag-Schaale legt, und das mit tai»der» die Wage halt. s. Mach. Ux.
Sacondra, eine Art Sommer- ober ««Kgel, so von gewissen Käfern, Meskmnp
nannt, herkommen, die sichancimM»!Art Baume halten, utibbnviwreiefltiKr 1 '
se Blümlei» siren, endlich aberinebizeWter-Wgel verwandelt werden, die »«1-cherlep Farben,roth,grün, auch nMmMangetroffen,und anfdcn Blättern desBMdarauf sie sich halten, und der von ihmtaNahmen Tentele Sacondre bcfoillimil, nilHonig ansetzen, so iüsscr dc» Zucker.
Lacrilegium luxurinsum, heist bey deilWNein rmzulaßlicherBeyschlaff,welcher»«Person begangen wird, die ein GeM-ch»ausser dem Ehestände zu leben,
Saccisier, Säcnfln, istein kleines 91te@Äde einer Kirchen, für die Geistlich» !«mtauch der Kirchen-Ornat, als Kelche,WÄ*wände» Leuchter und der KircheliMM-wahret wird. .
Sacrolumbus, das heilige Lenden-ÄMM«!demhinternTheilderBrust. , .
8acr»s, ist bey den ArabischenMedicis «wwicht von 2. Lothe» oder einer lW>
Sade-Banm, s Lablna.
Säbel, s. Sebel.
Säge, 8erra,istriiibekanntesWttckM- tf!Veranlassung, solche zu erfinden, s«Schlangen- odecFisch-Kitffer gegeben hn»weil man ctwan migcfehr damit ab anWgerieben, undgeseben, daß die Zahne tieMgcschnitken. Es sind aber der §"MiMschiedliche, als bey den MiemdiA«-!»
ge-Erter-Schließ-Loch-iindlaiib-AscA
steckt in zwey Kloben, es werden diedamit geschnitten, und zwenPeckn n »»gebraucht. Lange-Säge, ist li,Sage,au welcher iwey Ncksoi-en ziehen m»Laub-Sage, damit werden subtileMt«allerhand künstlichen Sachen aM Äeine Loch-Sage ist eme stocke SaW tti »hbitzernen yaffte; eine ScdließSJ' ,
kleine Hand-Säge; ,md dannGärtner-Sage,»»- scr P ette ’ n>Ä«^
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