Samen-Adern Samvlus 164s
irkiaarsaranamaxima. s. Horminum.JnlviaRomana, s. Fl'a»e„-MÜNtz.
5 aJ?iavitt, f, ttlarkev-blaute.
Salvoe rore Calcu'i, heist bei) Schliessung einerMmmasoviel, als mit Vorbehalt,daß wenn«iN ßch verrechnet haben solle,man solche wic-dttänhcrn dörffe, und ist diele Llansul denKMcutensehr nützlich, weil sie alsdenn dwMeit haben, die Fehler in den RechnungenMkSesscrn.
Salvolatile, f.Sal.
üjmknito, wird das Schand-und Schclnicn-hjllcin ge,leimet, so dieBanqucrvtirer undUirtciiKanffieiite in Italien tragen müssen,«mahle war an einigen Orten in Deutsch -f,inö und Frauckretch die Farbe dieser HüteB oder grün. m . rrx
Samlaxa obt’l'Samboya , ist CttlC ChinesischeKacht, wie eine Eichel, sehr theuer und rar zuKimmen: wird gegen vielerlei) Kranckhci-lmind gifftige Bisse gebraucht,
Sminm, Hollmider, Flieder, jstzweycrleyArt, als der niedrige und Baum-Hollunder,s- arborea. Von fccin Nieder- 5 ?ollun-!<rliehe Attich. Der Baum-Hollunder aberililviederiuin) gemeiner Hollunder, vuigarir,Somcilica.s) Hollunder mit ausgeschnittenenNattern, laciniara.Z) Baum-Rosen.Schncc-
BallkN, lote,, n^collspkrlus maiciiia. 4)
Mcrholdcr,odcrBachholder, aquarica, ?»-lustris. 5) Wilder Wald-Berg- oder Hirsch-
Wkl,',8ambucu8 fylvestris, Montana, cervina.
Der (Öcmcinc wachst an leuchten und schattich-tmOrlen an den Mauren und Zäunen. Hol-länder mit ausgeschnittenen Blättern wird inArien geheget. Bachholder stehet an den Ba-chen,und der wilde wird an bergichten und mo-lichten Örten angetroffen. Es hat der Hollun-itt aber einen sonderlichen Nutzen in der ieic-di™, und wird absonderlich aus den BeerenWachtder dicke Safft oder das Mus, Rob.bic Tinctur» ein Spiritus , und andere mehr.Die Keimen des gemeinen tzollunders, Tu-noneSanilmci vulgaris werden vielfältig VVN
Weinen Leuten gebrochen, gekocht und geges-sen, nicht allein als eine Speise, sondern auch«Seine AriMy, den» sie von oben purgirenWen, wenn sie dieselben über sich gebrochen,«Mten aber, wenn sie es unter sich gethan.DuEchwamiügen davon, gepülvcrt, iverdeniolderdieWassersucht, uub ins Wasser gelegt,md solches Wasser wider lutzammanones derMandeln, die Braune, und Schwammgcn der»uiderfchrgerühmet.
™ r “saquatica, flore globofo pleno, C. B.Echme-Ballen oder Rofenholdee, köinmthervor, ist mehrentheils ohne Ge-rnch, und lasset keine Beere hintersich, daher'"Mig, die Vermehrung durch die Wur-verrichten. Er mag wohl etwasErdreich haben, und wenn man ihm„j„ 5 “ £ aufgehende Blüte zeitig wegbricht,8,**' n0c ^ e ‘ ,ima & 1 iu
Sambutushumiii; s Attick^"tert,s. Semen.'
denSeigernheiffenSchlacken, da-
bey noch viel Metall ist. it. eine stäche Grube üiden Puchwcrckcn, unter den Pkanherbcn, iirwelcher der Schlich, so mit dem Triebe abfällt,aufgefangen wird.
Samen-Ader, si Vena spermatica.Samen-Gesässe, f.Spermatica vasa,
Sam-Lost, heist bey den Bergleuten so viel, alsZnbuffe.
Sam-Araut, s. ssoncinalis.
Samkpn , Samequin , eine Art Kauffahrtcv-Schiffe bey den Türcken, die aber nicht auf die
. hohe See kommen.
8amia "Nerra,ödere.«/,» fcmius, Spanische Er-de, ist eine weiche Erde, die sich leichtlich in derHand zerbrechen last, fast wie ein Thon oderLeim, etliche hciffen sie auch oiiyrium, undtheilet sie v'nlcoriUes ein in weiche und leich-te, welches die obbemeldte ist; und in crusta-ceam, die eine dicke und härtllche Substanz,gleich einem Wetzstein hat. Diese wird cal-ciniret und gewaschen, wie Erctriadcs, wirdauch dafür gehalten, daß sie gleiche Krafft wie-der Gifft-und Schlangen-Biß habe. Die Gold-schmiede gebrauchen Rapidem sanuum, dasGold damit zu poliren und hell zumachen.
Semmel, Holosericum villutum , Vt/ows, cill
seidener Zeug, dessen Zwcrchfaden über einenmeßingcnen Drat geschlagen, und hernachaufgeschnitten werden, wovon derZeug rauchwird. Der schlechte ivird glatter Sammt,vdoms piein, wenn Figuren darein gewirckt,geblümter Sammt, Velours a ramage oderfigure, u„d wenn die Zwerchfadcn nicht auf-geschnitten, ungeschorner oder aivgerisinerSammt gencnnt. Wenn er sehr lenghärigist, heisset er Pely-Sammt, und wird zu Fut-tern gebraucht. Er wird in 4.3. 2. undan--derthalbdratigen unterschieben. Der bestekommt aus Genua und Meyland. Es wirdauch eine Art Sammt von Cameel-Haaren,in cinenlcinen Aiifzug geschlagen, bereitet, soman Plüsch nennet; ingleichen eine anderevon wollen in leinen Grund, so man Tripheisset.
Sammet -Blumen, s. Amaranthus.
Sammler, sind besonders privilcgirte Leute,welche aufdem Lande und in den Städten dieHadern und Lumpen einhandeln, so in die Pa pier - Mühlen gcführet, daselbst gestampset,und zu Verfertigung des Papiers gebrauchtwerden.
Samolus Valeranrti, Anagallis aquatica, foli®rotundanon crenato, ist ein Kraut, das stößt
aus seiner Wurtzel langlichte Blatter, die sindbeym Anfang schmal, und werden immer brei-ter , biß an das Ende, welches rundlicht ist :sonst sind sie dicke, am Rande ausgezackt,blcichgrün von Farbe. Die Stengel sind ct-wan eines Schuhes hoch, schlanck, rund undsteiff, mit Blättern besetzet, welche kleiner sindund runder, denn die untersten, stehen einsums andere, und ohne Stiel daran. DieseStengel theilen sich gegen die Spitzen hinzikin gar vielen Zwerglein, welche kleine Baum-lein tragen, die wie zertheilte Schalgen sehen,in Röslein-Fvrm, und weiß, Wenn die ver»gangen sind, so folgen ihnen Hülsen, dieSff* beschlieffm