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Curieuses und reales Natur-, Kunst-, Berg-, Gewerck- und Handlungs-Lexicon ... / nebst einer ausführlichen Vorrede Herrn Johann Hübners
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1653-1654
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Katurnns Saubrob

Saue

Saurus 1654

-MiividerTCardainis hält ihn von gemisch-2 is« »nd feuchter Eigcnschafft, und vb-«bttcme Natur bcm Menschen entgegen, somre sie doch den Erd-Gewächsen zuträglich,K daß er der Besamung, Bewässerung undlkmPftrrffen vorstehe. Er hat den zwey 5 )au-str» der Sonnen imd des Mondes entgegenMe Bchausimgen, nehmlich den Stein-luxf'imb Wassermann, seine Erhöhung aberi»d«bZcichmder Wage. Um sich hat erSatdiites obcf Sterne, so ihn begleiten, undeinen Ring,welcher »n»uiu- Satumi genen-Ktwitif. Math.Lex.

iM»m, bedeutet bey den Chymicis so viel alstas $ 5 ltU-

6 ernt, Met eine solche Schrifft, darinnenm itdoch ohne Injurien und BenennungMsscr Personen, die nntcr den Leuten imkchnaiiggehende basier abiiiahlet, auslachet,M-rcht. Die alten Poeten nennten einenHckMt.oderWaldTcuffel also, der sich indla Wäldern aiifbalten, von oben einein Men-sideiinausser daß er Docks-Hörncr und Ohre»Äetwttj nuten aber einem Ziegcnbock gleich(tun sollen.

Sityriafc, Satyr lasmus, ist ein Mangel des Mäll-IndciiUiedcs, wenn seidiges fort und fort steiffehlt,welches insgemein »ein Krumpf entste-in, auch wohl von allzugrosscr Geilheit. Es«davch sonst die Kranckheit Llexbantisüsdaruuterverstanden, in welcher diejenigen, dieiamitbehafftet seyn,fast eine den Satyris gleisiheEesicht-Gestalt bekommen,iiMmm,0tcK>-,?>/kc«/«r>Änaben-Arant,

Umsind vielerlei- Attcn und Geschlechte, somtlich können genüget werden. Doch ist inintzothecke am gebräuchlichsten diejenige«tU'elcijeCynosorchis genennet wird, undE sluchtcii Orten, aus wässerigen Wiesen^ Met .

i kiitz »n der Dunst,ist aufBergwcrcken eine ge-i mffekauac oder Höhe, gcmeiniglichz. Lachtcr,«du, Kunst-Röhren, dadurch das Wasser«derNrubm höher gehoben wird ; bestehetMEchreweinerScblung-Thür oder Ven-Eisernen und Eossen-Röhre. Sie wcr-«u uWthcilet in niedrige und hohe Säee:M niedriger hebt über 5. Lachtern, und ein ho-her vier ir.kachtern nicht.

dieFcuerwrrckcr dieMrmischungs ^AiUlhrcn Kunst-Feuern. Also habenBrÄLA--''Schw-rmermRaqueten,

^ t : |ge, nennet manKeil und Stück

Saue, nennen die Jäger das schwarl-e Wilb-

pret, der Mas oder Eber hcist ein Sau-Gchrvein, ein hauend Schwein oder Kculer;die Mutter aber eine Bache, welche senet.Schwein-Hätze, wird auch ein Sau-Jagengenannt, s. Schwer».

Saue aus Bernwercken,heist eine flache Gru-be beym Puch-Wcrck, unter dem Plan-Herd,in welcher der Schlich mit Trübe abfällt undaufgefangen wird.

Saue bey den Seigern sind Schlacken, dienoch viel Metall bey sich haben. Erg siyr mder Saue.s.Ertz.

Sauerampfer, Acitoß, Laputhum acetoßm,wächst hin und wieder auf den Feldern,Wiesenund Gärten, und wird für Entzündung desMagens, der Leber und Miltz, für Geschwulstder Augen und den Grieß gebrauchet.

Sauer,Brunnen, Sauer-wasser, AciJuU,sind lebendige, das ist schöne, klare und helle,aus der Erdenhervor springende, mineralischeWasser, welche von unterschiedlichen Ge.schmack, doch insgemein säuerlich, und wer-den von einem scharssb» untcrirrdische» undmineralischen Saly, welches zur Gesundheitsehr dienlich, zubereitet. Es sind aber solch?Sauer-Brunnen wegen ihrer Mineralien,die sie bey sich führen, sehr unterschiedlich, in-dem einige Eisen und Vlcrioi, andere ein I 4 >-rnim, wieder andere einen Schwefel bey sichfÜf)CCIl.AcidulE artisiciales, durch die Kunstbereitete Sauer-Waffer, sind deswegen erfun-den, dieweil nicht iedermans Gelegenheit ist,den natürlichen Sauer-Brunnen nachzurei-sen, solche auch, wenn sie anderwärts hin ver-führet werden, bey weiten nicht so kräftig sind,als bey der Quelle. Sie werden wohl aufal-lerhand Artund Weise zugerichtet, icdoch istMars aller dererselben Grund und Hgupk-In-

grediens.

Sauerklee, s. T rifulium aeetosum,Sauerteig, Fetmemum.Levani, heist ein Stü-cke Teig, so man Versauren lässet, und fvlgendSunter einen frischen Teig menget, demselbendamit aufgeben zulassen, In Ermangelungdes Sauerteigs kan man etwas Salpeter neh-men.

Sauffbirn-Baum, auf her Jnsnl Larbadorin America, wird übermäßig hoch, trägt gelbeKirschen mit rothen Flecke», welche einen gu-ten Geschmack haben, und vvn sich seihst ab-fallen.

Sau-Fisch s. Hornfisch.

Sau-Isels.^gel.

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hinein richten, heist die Röhren recht in s Sau-Lraut s. ? a , nun l!.Emps richten, damit dasWasserheraus ge-logen werden kan.

mylmpuchrverck, werden die breyStempfelin einem Puch-Troge gemnmt; s. puch-Sttmpftl.

«tz liebern ist, den Holm mit neuen LedernWagen.

«obern heisseu die Bergleute so viel, als von

«nie Berg und Ganze wegräumen, stauchaugaubern.

«ubrob,s.>.krk,n>t».

Saum, Lmbtts, in der Bau-Kunst, ist ein mit-telmäßiges plattes Glied, welches den Schafftoder Stamm »den endiget.

Saum, ein Maas in her Schweig, bqlt srchste-halb Eymer, ein Eymerhat 64. Visir-und yy.Schenck-Maas; ei» Maas hat-.Seidel oder4. Qucntleni. In Nürnberg rechnet man ei-nen Saum per Penedsg gebräuchlich, -400.Pfund; in Wien »27;. Pfund.

Saurach s. li-rberis.

Lauruk. Franst. Lröard ärmer, Teutsch, See-

Eidex,