i6yi Sehnee-Ballen Schneid-Eisen
Endlich wird auch der Schnee als eine Präser-virung für Pestilentznnd hitzige Fieber sehr ge-rühmt, weil er niitseinem Salye der Fänlnngw:dersteht, »nd durch seine angenehme äuffer-lichc Kälte die unmäßige Hitze der innerlichenGlieder stillet und löschet.
Schnee- wallen- Rosen-'Aolder, f. Sambucus
aquatiea.
Schnee-Lri'iche, Sckrnee-Laste, Schnee-F.e,»«M/ Schnee-Schlipse, s. Laurvinen.
Schnee - Garn, ein Eurn wie ein Tiras, ausserdaß es grösser und mit weiteren Maschen vonweissen stareken Zwirn gestrickt. Wenn imMinier ein starcker Schnee gefallen, so siehetman die Rebhüner von weitem, wie sie alleindie Köpfe aus dem Schnee erheben. So dannbreiten ihrer zwey das Schnec-Earn aus, undgehen gcrad auf die Hüner zu: zwey andere fol-gen hernach, und geben ein Zeichen, wenn dieandern nach dercincn oder der andern yandzu viel abweichen. Wenn die Hüner das Garnüber sich mercken, stossen sie anf und berwickelnsich darinnen. Des Morgens ists am bcsteii initdem Schnee-Garn auszugehen. Wenn dasHun, so auf der Wacht steht, sich schnell unterden Schnee vcrbirgct, so giebt es einen gutenFang, wo es aber anhebt zu rnssc», so stehen dieandern auf, und ist nwcter nichts auszurichten.
Schnee-«Ai>!)i!,s.t.agogu-.
Schnee -Milch, Creme fouette'e, ist süfferNohm imt etwas Eyerweiß vermischt, und ver-mittelst hölxeriien Rüthlein zu einen Schau-me geschlagen.
Schnee,Vogel, eineArtVogel, in Grösse einerLerche, fett und wohlschmeckend. Sie habenweisse oder lichtgrane mit wenigen schwartengemischteFcdern,kommen im Winter mit demSchnee, lind ziehen mit demselben wieder da-von. In Polen und Preussen lassen sie sich ha»f-fig antreffen.
Scknee-Zoll zu Rom ; unweit von dieser Stadthaben eine 'gewisse Art Krämer ihren Platz,Stand- und Kram - Recht, welche jährlich dieErlaubniß des Schnee-Verkauffs um mehrals 6000. 8cuäi an sich kauffen, dafür sie ge-halten sind, das gantze Jahr durch Schnee beyder Hand zu haben, und »ni einen gesetztenPreist zu vcrkanffcn. Mit solchem Schnee er-frischen dieItaliäner nicht allein das Wasser,sondern auch Wein, Früchte und andere Sa-cheii, so theils Sommers, theils Winters ge-nnvet werden, und haben sich viele so daran ge-wöhnet, daß sie auch die Syrupen und andereArtzencyeik damit abkühlen.
Schneide am Lobrev machen, heist bey denBergleuten die abgebrochene Spitze wieder an-schmieden.
Schnei» - Eisen oder Zeug, ist bey den Schlös-sern ein länglicht breites Eisten, voller Löcher,unterschiedener Grösse, so mit Stahl gefüttert,und in welches mancherley Gattungen vonSchrauben, vermittelst der dazu gehörigen !Bohrer geschnitten sind, in der Dicke, daß einLoch etwan zwey Gewinde fasset, daher es ge-gen den Stiel, da die iveitesten Löcher sind, or-dinair starcker wird, es pfleget auch Mit einemhöltzer» Stiel verfertiget zu werden.
Schneide-Muhl Schneider
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Sckn-'de-Mühi^MTiß»
daian eine Sage dergestalt cinoetrtfft wOc durch Bewegung des Mhlrcku M»niedergehet, und vor derselben du R'm»,.ten'ivord'E^ durch undbnrchjiGK
der Gänge i„ Bcrgnierckai, stz
Durchjchneidett.
/ Sartores, Tailleurs , rnznvk,!na,
sd > *ncfteS,icbD4«nmit®ftS?Ä
Ordnnngen versehenes Handwerck «Ißb,
^hr^sr^'^^T l ^s v, et r^ aIb ti n ’ s ' or ^ cm,,!eii ^ nntn 'Jbtc Wissensthafften begeben eigciittid) tat<
tmie, neue Moden so wohl ansinbenA« il!nachzumachen, einen grosse» undllciinuckackcn und gesihineidigc» Menschen i:i ffcta,mib btc Kleider also zuzurichten, baj >'c istcnderselben wohl bequem und schicklich d:«itSie -missen ferner wissen, die Klcidirmlii.zunieffen, ,a auch wohl ohne Man; be»i«iAnsehen nach auszurechnen und Mfen, den Stoff und Zeug iiiitBeM»schneidcn,zu benähen, zustcpM,;,!«!«,men,zuflicken,-c.,»gcstbweigcn,daßaatl«,wohlerfahrncr guter Schneider cimMche Wiffenschafft von ailerleyÄrtenffwMl,Lrocarä, Seiden, bsllbscibenen nibrsoilennStoffen, von Englischen , FrauM, rlHollandifchcn Tüchern, und was tbimotriaverarbeiten vovf ommet, so wohl Sero zli«!iden Werth betreffend, hnbcn müssk, bnmit«aufBegebren zu bicsemobcf jenem ratfnil®neiden Käuffer durch seine» l!n«m«b»i>llgefähre, und sich damit an seiner L»MÄschade. Es muß ein Schncideranchchii!»gutes Augenmaß zu habc», feinen gralnlLineal, oder mehr nach HandircrckstlbÄ-Äzu reden, seiiicElle ivohl verstehe», unbiwrtt'ftu beyden, bey den zu NürnberggdwiiÄ»Meisterstücken, so für die schwcrMV.MTentschland gehalten werden, sehr irchN»bct. Demi iiachdem dein »c»-ars!hi«l»Meister, oder wie sie ihn z» nennen pßW-EMatcringcr, ein halbes Jahr sich iiiiwi®sict’injcf en zu gualificiren, und zuübc», iiacageben wird, muß er nach dessen DerjlichG"der zu den Handwercks-Rügen und ach !Eeßione» gewidmeten Amts -Ctndcii «'#nein hierzu dahm gebrachten MeKifpnStunden lang allerley alte und schircre Ä»der-Trachten, nehmlich einen Malm LPriester-stdabit, einen Ehecn-Rock, >meyerren des Raths zu gedachtem NnrMVgen,eine Schaubc, woriimen diese genaa»Cron-Dräntc aus den adclichen Geschle«» ^daselbst an ihrem erste» Hochzeit-Taggen pflegen, und am meisten auf die älrt,jder Schneider sonst aus dem Zeug »»d§«zu schneiden pflegt, auf das nettesteund zwar in Beyseyn und EegciimcG !ssandwcrcks-Hcmis, und vier/!*Meister, welch- solche Aiilriffe scharnElle und dem Ärckel craminirenamd»-«n»teringer allerhand meistechazzkeW^
über zu bcanrwortcn vorgeben i 1
einem Herrn des Raths und "' J £'hoch-löblichen Rugs-Amt, auiecichech"!".^. >
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