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Curieuses und reales Natur-, Kunst-, Berg-, Gewerck- und Handlungs-Lexicon ... / nebst einer ausführlichen Vorrede Herrn Johann Hübners
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1697-1698
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K-bram-tzammcr Schreckenberger

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LHHmüm-, ist auf einet Seite spieig,astet onbern aber mit einer Bahne, welcherii tzBcidisea Gestein gebrauchet wird.

6 *M,itn, also werden m den DeitemtcMc&enm . p.nibcn die Richt- oder Gerichts - Häuser«,«et, woselbst >nan die Gefangenen zu be-M-B,u»d das Urtheil zu füllen pfleget.

sliipSain, hcistiiiHastc alles das Laln, soktunlcsten Wcrcke in der P'aiine bleibet, oderm iilii-gemachten Stücken auf die Svog-Nbimc >ld Späne,oder auf den Herd und aufbieLldcfäüt. Hat jemand einem Hastorumi» leide gethan, so ist ein gewöhnlichMmter ihnen, summ mir in die Haste, ichMrLchrapSala geben.

«(fa-aube, Cochlca, ist ei» planum mclma-

tum, eitkfchicffe Flache, ivelche ringsum eineWeberinn, uiid zugleich immer weiter auf-i«,!j,ihct. Die schicffe Flache, welche u,n die»heriiiii gehet, hcist inan die Schcau-tui,Lange: dc» 6 >>>näer aber, oder die», l,in welches diese Gange herum gehen,BkBiilt inaii die Spindel.

gstiraiibe ebne Ende ist, welche Mit ihrenkMiiindieKannneeiues Stirn-Rads ein-gkiißi, damit sie dasselbe herum treibe, oderim, Melde» herum getrieben werde.tzidwube-Lohcer, ist eine am Ende sich ver-jäiMcrnfcc stählerne »nd genug gehärtetekchmibe, oben etwas breit, daß sie mit demJtikslcbcn, oder einem i parte harzn gemach-ten v«äe ton hinein gedrchct werden. Mantat sie offt der Lange nach etwas wie eineWein, um besser anzugrciffen.

Stank» - Ntutter, ist ein Loch mit Schrau-im-Gängei, versehen, in welchem man eineWaube aus- und einschrauben kan.SchiaubeuZieher, dienet den Äschern, bie ei-imn Schrauben anzuziehen.

Sckraub-Krack, ist nebst dem Hammer undWKS vornehmste Instrument bey unter-Wchciie»Künstlern und Handwercker», undbestehet in zweyen einander entgegen gcsektenVcSibas homodtomis (gleich-lauffcildcllHe-Mll )te( II Hypomochlium commune uiitCHiBiftoiitk ist; die Stell - Schraube, worin-»!B die bewegende Krafft stecket, ist nechst oben««bei» Maul, und wird mit einem Schlüs-lksi« cher aus einem VeAe mit einem insge-W"^eckigte»Oehre bestehet, angezogen:Emube indeß muß sich gunn in die hole«verbergen, damit sie rein bleibe, und keinbm-vlaub, oder ivnst was angreiffendes dreindeoZurucklassung der Schraube werdendurch die zwischen habende Fe-L «»der getrieben, daß sich das Maulgehärtet und crennweis? "'"Aile, gebaucn seyn muß; oben an demMet,eildes<Zchra»b-Stvcks findet sich ei-mnl; P «ilerhandArbkit,als Schlüssel,tare,c. darcm zustecken.

ist bey den Äschern von;.NS«lttchmmkgemacht; essinddc-

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Echreckenstein Schrifft giesser 1698

SUCSeit FricterfciSapiencis geprägt, lind »VNdein bey Anncbcrg gelegenen Schrcckenbergalso genannt worden, hat 5. gute Groschen ge-golten, ieflv aber wird sie auf biß.Groschengerechnet.

Schrecke,istein, s. Armenierstein.

Schreg.Nlaast, s.Rroporrional-Lircul.

Schreib--t'ley, s. Lerulsanixra.

Schreib-Federn, werden von aczogcnciiGan«sekielen geschnitten. Diele gezogenen Kieleaber werde» also bereitet; man steckt die Kielein siedend Wasser, heissen Sand oder Asche,daß sie weich werde», jedoch nicht verbrennen,strciffct alsdenn mit einem Messer anf demKnie das äusserste Hüutlein ab, so eut,leben vondem Zusammendrücken auf beuden Seitendurchsichtige Striemen und die Spulen wer-den dadurch in etwas gehärtet.

Schreiner , s. Trscher.

Schrcnck-Äsen, ist ein schmales Eisen iffit Ker-ben, dienet die Sagen damit anszusexen.

Schrencken, sagt man vvm Hirsche,wenn er tra-bet und sachte geht, daß die Führte weit anfdie rechte und linckc Hand gehet, »emlich derHirsch hat weit geschrencket, das kommt da-her, daß er breit von Brust und Ereuß, da dieHindinnen schmaler sind.

Schrcny, s. Papier.

Schreibe, f.Roede.

Sckreyer-Pftiffen, Schryari, gehenffarckUndfrisch an Laut; können für sich allein, und auchjtt andern Instrumenten gebrauchet werden:haben hinten so wohl Löcher als vorne: sindan der Grösse als die Comemuse,m> daß sieeinfach, und unten offen, und daher siärckeram Resonanz. Der Dncant ist zwar untenzugedeckt, hat aber viel Ncbenlöchcr, wo derThon heraus kan. Sind oben etwas weiteranzusehen, als unten, wegen der Eapsel, dieüber das Rohr gemacht ist, so daß das Rohrnicht in dc» Mund kommt,wie bcp den Echall-lnepcn. Daher man auch den Thon nickt mo-beriren kan, sondern muß es schrepcn lassen.Man hat gcmueStimwerck davon, Baß,Te.nor,Alt,undDiscant-

Schrissigiksser, Fufi typmm , ist eine beson-dere Kunst, welche fast zu gleicher Zeit mit derBuchdrucker-Kunstin Deutschlaud istorsim-bcn worden. Die Buchstaben wurden vor Al-ters in hart Holy geschnitteii, in der Mittendurchlöchert, so daß mau solche vest zustimmenziehen kante. Nach dec Aeitaber ist die Sachehöher gestiegen; denn es wird ein icdcr Buch,stabe seiner Form und Grösse nach auf dasschürffste und sauberste t» Stahl geschnitten,und der Stempel C Archetypus^ also gehär-tet, daß man ihn in Kupffer einpräge» imd ab-schlagen kan. Es werden aber auch Stempelzu grossen Buchstabe» vo>n Kupffer köinilich be-reitet, und können solche wegen ihrer Grössenur in Bley eingeschlagen werden,welchen Ab-schlag man denn die kitacricem oder die Mut-ter »n nennen pfleget, weil er das Modell unddie Form ist, tvorintie die Buchstaben 1,flüssig,doch einer nach dem andern ka» gegossen wer-den. Diese zuvor sehr accursr gemachte Aiatii-Hhp c«