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Schwebende Schwein
ei»jörMrif, da o«f V« SMJ<|im über sich vcrlahren, und mit rlber sich «e.
um sünff mit) einen halben Grad nach >lmi Licculbvgen fallen. Und werden dick,!lchwr^ende Gangegenemiet, wenn sie citt-mVk halb, oder gantz, oder auch wohl mehrk^te/öicke fini : schmal fchn ebende Dawj; aber sind nur einer Spannen oder ein paar
Artende ^troffen, sind diejenigen, soKntz Wer sich brechen gewonnen werden.
Ga ch'sch, heist so viel als schwebend bey denEmilcuten. . , ^, ,
e^-dischc Waaren, so aus Schweden ge-fracbt iwrfcett, destcben nieistens in Ene»,Uechig und Kupffcr, und allerhand von der-«liiilen Materialien verfertigten Sachen;ckdam m Mcd, Theer, Fischen und verschie-diM Hesia,Waaren, als Masten Bohlen,kalcke«. Ferner könimt auch aus Schweden Maud so wohl bereitetes als unbereitcteskeder, von Hirschen, Rennthicrc», Elenden,hergegen werden wieder andere Materialienunb ;u ihrer Nothdurfft dienende Sachen,hmki» gcsühret. Mehrers kan unter Stock-helm nachgesehen werden.
©d'wefel, s. Sulphur.
Schwefel, rother, f.Operment,bckwcsei-LluineN, s Rubinas.
8lbwe,ff heiß aus Bergwevcken eine gefärbteMateria,die von den Gangen gegen den Tag inder 2)ainnis(£rbe sich spüren und finden last,nach welchen fichzu richten, wenn man GängeMchärffen will, wiewohl es nicht bey allenEiligen ist, sAusgehendes.
«ureiffen, heiß bey den Tischecn die ZicrathenMSschneide».
vckwein, das wilde ist em beherytes, grimmi-NiMd unverzagles Thier, welches, so bald essme Waffe» erreicht, schwer in die Flucht zutmbcn. Es gehet iem Lodttapffer unter Au-S»>, vnd widersetzt sich so ivvh! Jägern alsh»»dew Sie wandern Herden- weise, ausseroc«grossen hauenden Schweinen, so sich allem«ellca, und nur in der Brunst,Zeit die HeckenMn Ein solches Schwein hält sich gemei-«lzuch an einsamen, bergichten und morasti-W Ocrtmi aus wo Eicheln, Buch-Eicheln,
« wildes Obstzu finden, hat überaus scharf-lkdMbor, und wenn sie von andern wildenLhmcn oder Hunden angegriffen werden, hal«a sie alle zusammen,und gehen auf den gemei-m» 8cmd grimmiglvsi. Wann ein Schwein»wiiihrig wird, verlässet es die Herde, und«Bet allein,biß zur Brunst-Zeit. Ihre Jnn-(ie inziemlicherAnzahl, meisten-iHolpern,wo Eich-oderBuch-Bäu-1lbbst zu finden. Dieses geschieht!ß” 11 ^ ' ni '^p^il, und find die Ferckel an-!mg^ mit roth- und weiffen Striche» nmrin-!a . W »brr mit dem Alter in schwary-mmeFarbe verkehren. Die Alte vertheidigh beste als sie kan,und wenn!
wahren die Jungen Ferckel unter!$ tl ‘ das s'aub, liegen daselbst svi>°»se kille. h,ß h,e Alle wieder ein Zeiche»
Schmer« _ > 7 >»
giebt, daß sie hervor kommen so cn; bey derMutter bleiben sie w lange, biß sie üders Jahrwieder Jiinge wirfft, alsdenn bleiben sie alleinbevsammc», und »ehren sich ^o gut sie keimen.Im dritten Jahi'e werde» sie erst tüchtig zurBrunst, und bekommen mehrHcr>. sich zii weh-ren, da sie dcnncinScttwernbarn-ReuIer,im gten aber hernach angehende Schwc„,e,und im sten Jahr harrende Schweine ge-nannt werden, llm Martini fängt ihreBrunst a», und währet 4. oder;. Wocllemdaauch die stärcker» die schwächcrn verfolgen-Sie stnd so ffarck, daß sie einen Menschen oderWeh in einem Streich können zu tode hauen.Wenn sie gebvhren werden, bringen sie alleihre Zähne mit auf die Welt: diejenigen vierewerden eigentlich ihre Waffen genannt, da-von sie mit dc» untersten zum sidarffsten verle-tzen können. Sie leben 20. 2,-. biß 30. Jahr.Die Schweine haben ihre Spur grösser undmehr geschloffen a!s die Sä,.e, die »onderlich,wenn sie trächtig und schwerlino, die Schalenziemlnh von einander spalten, und etwasschinäler find. Anbei» Wühlen kan in«» dcSRüffels Größe erkennen, und an den Lachenund Pfützen, in denen es sich wälret, wie auchan den Bäume», an denen es sich reibet, wen«es wieder ausgestanden, sieht man dessen Höhe.Sie werden von den Jägern geschossen, welchesie körnen, oder bey ihren gewöhnlichen La-gern ihnen aus den Bäumen aufpassen, und sievon dar cr-chrcffei!, oder sie werden mit Neue»und Pfäleir umsetzet, und entweder aus demSchirm oder auS einemWagen erschossen,oderaber durch Gewalt mit grossen Englischen undgepam-erten Hunden gehetzet. Dieses lef: tcreist gefährlich, denn wenn das Schwein vonden Hunden erzürnet, taufst es aus den erstenJäger zu, der eS anfthreyet, der mag sich wohlvorsehen, daß er feststehe, und ihm mit seinemFang,Eisen oderSchlvem-Sprei,;, den rech-ten Fang gebe, sonst mochte einer übel gewar-tet werden, denn solle er fehlen, muß er gleichauf das Gesicht nieder fallen, da er roch »»ge-treten nicht davon kommen wird, so er Nichtbald Hülffe erhält. Sonsten ivird es bey die-icii Jagten wie bey den Hirsch-Jagten gehal-ten, nur niüffen um die Psäle und Ne-'e dieLeute auswendig geordnet werden, zu verweh-ren, wenn die Schweine solche init ihremRüffel aufheben und miterwühlen wollen.Es muß auch diese Jagt bald um Martini an-gestellet werden, da sie von den Eicheln undHoly-Obst am fettesten seyn, hernach werdensie mager. Die gewöhnlichen Jagt.Wörtcrvon den Schweinen seyn 4. die Säue nennetman das scbwarrc Wildpret, man macht ei-nen Haag, bindet Seiler an, stellet Garn-undWehr-Tücher. Das Schwein hat einen Kopf,Aiigcn, Ohren, Schalen und Kräfften, Dor-der-'und Hinter-Läuffte, lr-m. ein Lager, hatauf denWicsensehrgebrochen, (dasistjchrgc-ivühlet) gelzet auf die Brunst, aufs Gras, wirdgehetzt, kanipfft oder streitet mit den Hunden,wird von den Hunden gcste!Ict,laufft cln, fängtsich ins Garn, wird von Hunden gefangen, hatscharffe Waffen, Gewerff oder Gewehr, (dasist Zähne) schlagt viel Leute oder Hunde bar-Hhh 4 med«