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Travail Traum
1949_
7^7hBdttNotI)st«Il. in welchen dwi Lj e ,tte sich nicht gern'vollen beschlagen las-
xlavac obc uTravea^f etn Pferd,so dieweisscZei-4tn an beyden Füssen an der einen Seite hat,
<iM rmieu,den ander,'h!itten.^tre rr-.ve,
d ist dasjenige Pferd, welches solche Zeichen anMtn Füssen hat, die imLreutzemandcrgc-
kraobe^Traubel, der «usersie Theil an denBoden eines Stückes, welches ihm seine rech -ItSchmere geben hilfft, und die Form emerTraube hat.
Trauben -2»raut, f.Botrys.
Traverse, s.Gueer-FIok.
Traversen, sind Bruffwehren, die man querPer den bedeckten Weg oder Wallgang legt,um dadurch zu verwehren,daß solcher nicht kön-nt enfilirt werden. .
Tiaverser, sagt man von einem Pferde, welch esstimii Huffschlag die Queere macht, da dieTiove ausdie eine Seite,und der Ävpsausdiea»fm kommt.
Travior.TravIotes, Katduties, Blaesitas, daS
Schnarren, »Dspeln oder Zischen, ei» v'i-tium lingus.iucim einer ein und andernBuch-stadcn nicht wohl oder gar schwerlich aUSspre-cht» kan,;. e. das R oder L oder Sch.
Traum, Traume, sinddreycrle»,alS: natürli-tbe, göttliche und teuflische. Die natürlichenrühren 0 von dem Temperament des Men-sche» her, als da geben die Sanguinci mit lusti-gen Mb angenehmen Sachen um,alSmitTan-tztn, Spielen, ic. OieelioiericihabcnTrän-nit vom Zanck, Zwietracht und andern Sa-cht». Die iVtciancNntic, von traurigen Din-gt», Schrecken,Gefahr, Tod. Und DicPhleg-matici von der Ruhe, Langsamkeit, Faulheit,u. HVo» einem Affeet oder Inclination desMaschen, als wenn den Zornigeir von demZorn, den Unzüchtigen von der Unzucht, denHoffirtigen von der Hoffart, und den Tcanri-gmvvn der Traurigkeit träumet, z) Bonson-ierbarcn Feuchtigkeiten oder wohl gar Kranck-htiten und andern Zufallen des Leibes; alsoträumet vielen, es drucke sie der Alp, da es dochnur dicke Dünste sind um das Herye, welchedasEehlut schwer machen,die Respiration ver-hindern, und also der Phantasie Anlaß geben,allerhand Species zu fingiren, als wenn eineMe Last ausdem Leibe läge. 4) Bon den Din-M.die wir des Tages über tractiret, oder son-sitn unserer Proseßion wegen verrichten müs-sen; M haben gelehrte Männer Träuene vondcn Büchern, Wanders-Leute von ihrer Reise,Mrs-Lente von ihrem Pflug, daß daher der
iW tSd)t fsißct I Omnia quae fensuvolvun-tucyotadiurnoTenipore, Jiocturno reddit
amica quies. Don der Bedeutung der Trau-Ult schreibet Levinus Lemnius in seinen 0»oiltaENaui'a mitaculis, büß die Traume gC=
ÜÜ^?^"^^'^^vmandieKranckhciten^'„E it.igenschaßten des Leibes und des Ge-wohl erkennen fönte: und thaten dan-nenherv die Herren Medici nicht übel, wennr LiSÄ* Ulll) knicke Leute offt fragten, ivie>>t ötjchlaffen und des Nachts über geruhet,
Travmatica Trecken iy;s
auch was sie geträumet hätten; sintemal,wenndc» einem Patienten ein unruhiger Schlaffund Traume von sonderlicher Art sich finden,so wäre es eine Anzeigung, daß der Leib voll in-nerlicher böser Feuchtigkeiten und die Lebens-Geisier unrein seyn, daher gemeiniglich dem-jenigen, der ein faul stinckend Geblüt gesinnni-let, von kothigten Sachen, der eines Melan-cholischen Geblüts, von Sterben undTvdes-Fallen, demjenigen aber, be» dem das Geblütgut und rein, von gute» wohlriechenden Blu-men träumen würde. Göttliche Träume sindso wohl imAltcnTcstamcntbei-unterschiedli-chcn Mensche», als auch im Neuen offenbarworden; wiewohl in diesem lentern GOtt unsnicht mehr durch Träume von Glaubens-Sa-che» Unteriveisung geben will; sondern wirsollen unS allein nach der heiligen Schrifftrichte», und weil wir Moscn und die Pröps-ten haben, dieselben hören. 2 » leiblichen Din-ge» aber stehet nicht zu läugncn, daßEOttzu-weilc» den Menschen, absonderlich grosse» Po-tentaten, durch Träume etwas zu wissen ma-che,daher sie nicht allezeit in den Wind zu schla-gen. Teuflische Traume, mjt welche» derSchand- und Lügcn-Geisi theils in der kehreund theils im Leben, zur Unzucht, Zom,ZanckNeid andern Lastern verleiten will. seynd leichtzuerkennen, wenn sie nach der Richtschnur desgöttlichen Worts gemessen, und befundenwerden, daß sie ihr Absehen nicht auf GOttcsEhre und den gemeinen Nutzen, sondern aufunnütze Wiffenschafftcn und verborgene Dingehaben, die mchtS gutes nach sich ziehen; der-gleichen Traume dann dc» Gottlosen und dieauf bösen Wegen gehe», gar vielfältigzu wie-derfahren pflegen,indem ihnen imSchlaffvor-köinmt, was sie des Tages über getrieben, odersündliches verlanget haben.
Travmatica, heilende Mittel,Wlmd.Mittel,insonderheit solche, welche in seecoctis undTrän-ckcn genommen werde»,und hereiach die scharf-fm UumotLs oder Gaffte aus dem Leibe ab-führen, auch das Blut dergestalt dünne ma-chen, daß es in die verwundete, zerbrocheneoder zerflossene Theile leichtlich könne einflies-
se». s. Vulneraria.
Trauriger Baum, ^irbm trifte , ist ein BauminMaladarinAsiemwiecinPflaunicn-Baum.Die Blätter siüd weich und wvllicht, wie dieSalbep-Blätterches Nachts hat er seine wohl-riechende Blumen, und flehet in voller Freude.So bald aber die Sonne aufgehet, fallen dieBlatter ab, und verdorren gany. Er ist auchauf der Insul Sumatra zu siuden.
Treck, ist ein Terminus boom Vitriol-sieben.Trecke-Banck, ist auf Muneen ein eisernesWcrck auf einer starcken Banck befestigt, durchwelches die Zaine zum kleinen Gelde, die indem Bogen tnid gegossen worden, gezogen, undzu guter Glerchheitgebrachtwerden.
Trecken, heist so viel als Traßiren. s. Traßiren.Trecken, heist bey den Bergleuten auf Stollenund Strecken mitKörben oder Hunden Bergund Erg sortschlcppen.Es heist auch so viel, alsdas gepuchte Ern auf die Buhne desSchlem-Grabens, oder das Gefalle stürtzc».
Treck