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Curieuses und reales Natur-, Kunst-, Berg-, Gewerck- und Handlungs-Lexicon ... / nebst einer ausführlichen Vorrede Herrn Johann Hübners
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2107-2108
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2ic7 Lerophthalmia Zstyris

unsterblich, erhalte» hat. Wann sie vergan-gen ist, so folgen »ach ihrSaamen, die wie miteine!» Capital von weiß nnd wolligen Blatter-lein gezierct sind, Die Wurhel ist lang, gera-de, hart nnd schwarnlicht, mit einigen zartenFasern defekt. Dieies Kraut wächst anf demFelde, und wird auch in den Gärten gezogen:es führet nicht gar viel Saltz, Oel und wenigPhlegma. Es hält an und trocknet.Xerophthalmiaf. Augeilwel).xipkias, der Gehwcrd - Fisch, ist ein Gestirn beydem Snd-kolo. welches die Indianer in ihrerSprache Uorado nennen, und in vorigen Zei-ten von Americo Vesputio. nebst noch 11 . «11:dern neuen Sternen entdecket worden, derenr. Sterne in eine zur Seiten gelegenen Wol-cke gehen,und ei» anderer am Bauche ist.Son-sten wird auch ein Lomet, der diesem Fische derLange nach gleichet, also genennet.

Xiphimi latifolium acaulos odoraturn, Teutsch,Enrilischeiris oder Schwerdt- Lilie. Istein Kraut, das lang und breite, weiche Blat-ter treibet, die bleich-grün oder weißlicht se-hen. Darzwischen erhebet sich ein Stiel, aufwelchem eme Blume stehet, der Schwerdt - Li-lie nicht gar unähnlich, die siehet purpur-sar-ben oderblau, bisweilen weiß, und riechet gut.Die Frucht, die darauf folget, ist eben so for-mirtalswie die an der Schwerdt Lilie. DieWnrtzel ist eine Zwiebel, die aussen schwarx-lickt ist, inwendig weiß, bestehet aus. gar vielenHäute», und schmecket süsse. Dieses Gewäch-se wachst in Spanien und an vielen andernwarmen Orten. Die Wurde! erweichet undzertheilet.

Xipdai-!L-,der Schwcrd-sörmigeKrvfpel ist un-ten die Spitze am Brust-Bein.

Xyloaloi- s. paradiß-und Xhodiser-Holtz.Xyiobaliamuin , ist ein gewisser Baum, welchereinen Balsam von sich fliessen last, Opobai-samum genannt; diese Baume sind niedrig,und mit Schatten verbauet, geben ihren Bal-sam zu gewissen Zeiten des Jahrs., dochcinJahr krafftreicher als das andere, s. Baisamum

verum.

Xylocarastaf. Siliqua dulcis,

Xylon f. Larrmwollen-Baum.

Xylosteum , -Kecken - Rirschen, -Kunbs- Rir-fchen, deren giebt es grosse, mit rothen, schwar-ten und blauen Früchten, nnd dann kleine.Die erste Art mit rothen Früchten, bekommtziemlich dicke Zweige, mit einer weißlichtenRinde überzogen. Die bleichgrüncn Blättersind länglicht, und dem Eaprifolicn - Laube fastgleich. Die rothen Beeren sind wie Kirschen,und voll kleiner Körner. Die schwartzen sindkleine, die Blätter lang und etwas eingekerbt,die Blumen sind Pfirsich-farben. Die blauensind den ersten bis auf die Farbe gleich. Diekleinen tzunds-Kirschen bleiben ein niedrigesGesträuch, mit dünnen holtzigcen Zweiglci»,haben grössere und breitere Blätter als die vo-rigen. Die Blüte ist klein und weiß, die Fruchtgroß und roth.

Xyris, Spatula foctida, Frailtz. Espatule, oder

Llaysalpuanc^Teutsch,Wandians-Rraur,!

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schn!alerdaimdie,a hm ^«5^ - fchwarrllcht «run

«lelstendIstinckcn wie die Wanne».mn Blättern erhebe» sich.d®'Stengel, die eben nicht gar dicke iiiiÄrade: ledweder trägt auf seiner 6« 1'Blume, gleich der ins.r daß sie llcgUi»und bestehet aus nenn Blättern, du«mein purpur-sarbig sehen, auch bixmjlcnchAuf diese Blumen folgen länglichstdie thun sich a»f, wann sie reist worden,«-lassen runde Saamcn sehen, die so dick« dieErbsen und roth, schmecke» scharst in,H m,nend heiß. Wann die Wurnel n«ch jmj|so ist sie eitel Fasern z sie wird aber in« xchcker, ie mehr sich das Gewächse HM: ßschmecket scharst als wie die Iris. Stoss &wachse wächst an feuchten Orten, in 55®und ander» Gärten: es führet melMzEaly und viel Oel. Die Wuchst «nddSaainen purgiren, führen das Wasser st. »-öffnen, dienen wider das Zucken in taft»dern, wider die Flüsse, Verflopffung und £ i.seriMt, ivann sie abgesotten gebrauchet »den.' Sie wird auch äusserlich gebraucht«man etwas will inaturircn oder zeiiiz «-cheu, vder zertreibeii, dünne mache» nnd ptheilen.

Xytt-r. Ist ein chirurgisches Gchab-Mester.

xyüiis, ein bedeckter Gang; ein laue« «4schmaler Schacht. In der Kirchen mman ihn eine Abseite oder Flügel.

yAcaranda. Ei» BaiNN stlif SSMojflW

1 unserm Pflaumen - Baum gleiche', deinFrucht aber zweyer Fäuste groß, u»i>n»WBre», welchen die Einwohner Manipoi»neu, daraus gekocht wird, gut, und

Vaciiia. Eine Gattung gelber PflaiimenalisK»

dagascar. . ^,.

Yapa, ein Brasilianischer Vogel, einer Leu!ähnlich, und über und über schwärn,bisaul»Schwank, welchergelblichst DieAugenMblau, der Schnabel gelb, und er hatderlei» am dem Kopste, die er atä aneausrichten kan. Dieser Vogel in mWAanzusehen, giebt aber einen häßlichenvon sich, wenn er böse ist. Er

gierig auf seine Nahrung, und weiß bie U '

ne», Käser und Grillen m ihren M«»®Winckeln überall im Haule auWchm -«lein es ist gar gefährlich ihn auf die 0»setzen, dieweil er von Natur gern nachN« »gen hackt,

Yards. f. Elle, item Gerden.

Yckoalerl s. Farb-Erde. .

Yecc-ri, ist eine Frucht.welchc in Ammc ?"S

und in den Raritäten - Kammer» m>W

wegen ihrer artigen Gestalt Elivb«indem die Schale gar ordentlicy au§S',pcuzusammeugeseret ist.aus gebracht und aufgebrochen, »»^befunden .vorden, also, daßweiß. was man damit für Nutzen

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