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Abschnitt 1.
Länge; sie ist durch Zug und Druckschrauben mit den einzelnen Brückenverbunden, so dafs fünf Punkte derselben in eine gerade Linie gelegt wer-den können. Dieses wird durch die Ausspannung einer Drahtsaite beur-theilt, welche man in ss Fig. 2 sieht und deren Befestigungspunkte sich anzwei Kl emmen U (gröfser dargestellt Taf.III Fig. 18 und 19) befinden: wenndie Saite gespannt ist, wird ein, in einem sehr spitzen Winkel geschliffenerKeil zwischen sie und die Platte geschoben, welcher die Gleichheit oder Un-gleichheit der Entfernungen beider, an den 5 Punkten, anzeigt und also dasMittel zur Verbesserung einer Ungleichheit derselben gewährt. Auf derOberfläche der Platte befinden sich zwei, ihrer ganzen Länge folgende Her-vorragungen aa (Fig. 2, 7, 14, 15), in deren inneren Raum dieselbe Copieder Toise du Perou genau pafst, welche der Bestimmung der Pendellängenvon Königsberg, Güldenstein und Berlin, so wie auch der, in der Nähe vonKönigsberg gemessenen Grundlinie eines Dreiecksnetzes zum Grunde liegt.Die Toise wird, etwa symmetrisch gegen beide Enden des Apparates, alsoso aufgelegt, dafs etwa 4 Zolle an jedem Ende ihres Lagei’s unbedecktbleiben. —
In der Mitte des Lagers für die Toise befindet sich die, seiner ganzenLänge folgende Vertiefung c (Fig. 7, 14, 15), von deren verschiedenen An-wendungen ich jetzt nur die, sich auf die Messung der Toise beziehendeberühren werde. Der mikrometrische Apparat wird nämlich nicht unmittel-bar mit einer der Endflächen derselben in Berührung gebracht, sondern mitdem kegelförmig zugespitzten und an der Spitze abgerundeten Ende einesCylinders von Stahl, welcher auf den Rändern der Vertiefung aufliegt, unddessen anderes, kugelförmig gekrümmtes Ende die Endfläche der Toise be-rührt. Dieser Cylinder l (Fig. 2, 5, 6, 7, 9, 14) liegt so auf beiden Rändernder Vertiefung, wie Fig. 7 zeigt; die scharfen Kanten dieser Ränder sind,mittelst eines Cylinders von gleichem Durchmesser mit dem vorigen, weg-geschliffen, so dafs sie eine, aus zwei schmalen Streifen der Cylinderflächegebildete Hahn geworden sind, in welcher der Cylinder l sicher und sanftverschoben und dadurch in Berührung mit der Toise gebracht werden kann.Die 2 le Fig. zeigt die beiden, für beide Endflächen der Toise erforderlichenCylinder ( l ) in ihrer Bahn liegend; ihr Durchmesser ist so bestimmt, dafsihre Axe in derselben Höhe ist, in welcher die Axe der, in ihrem Lager lie-genden Toise sich befindet, wozu eine Gröfse desselben von 10 Pariser Li-