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Geschichte der Astronomie von den ältesten Zeiten bis zu dem Ende des siebzehnten Jahrhunderts
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b"vbachtete eccentrische und cpicyclische Bewegung desMondes, zeigte, daß die Erde in beyden Sizygien undQuadraturm gleich weit von dem Monde entfernt sey.PtolrmäAnaas mit Hülfe eines, vermuthlich von ihmselbst erfundenen Instruments die Parallaxe des Mondsund der Sonne, den Diameter bryder Gestirne; berech-nete die Sonnen- und Mondfinsternisse, und die Zeit, inwelcher sie eintreffen müßten, auch gab er zuerst dieReduktion der Mondfinsternisse aufdie Eccliptik an. SeinHauptsatz war: daß Saturn, ist der weitesten Entfer-nung, dann Jupiter , Mars, die Sonne, Venus,Merkur, und der Mond sich um die Erde bewegten, erfolgte hierinne dein System der Chaldäer *).

107.

Ptolemaus gab zivar selbst zu, baß man dieVerhältnisse dieser Gestirne gegen eilender, da es beyden Planeten an Parallaxen fehlte, nicht genau bestim-men könnte, doch glaubte er, der Venus, und demMerkur ihre Bahn über her Sonne bestimmen zu müßen.Um die doppelte Bewegung der Planeten zu erklären,bediente er sich der nemlichen Hypothesen welche in Anse-hung des Monds anwendbar schienen, entfernte sich wereben dadurch von der Wahrheit, daß sie sich alle um dieSonne bewegten, indem er ihre Digreßionen für Äür-kungen des Epicycli hielt, wohl aber bemerkte er dieOppositionen derselben, wenn sie 180 Gr. von der Sonneentfernt sind.

138.

*) Idem 1. c. p. 178 -