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Geschichte der Astronomie von den ältesten Zeiten bis zu dem Ende des siebzehnten Jahrhunderts
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Die Verschiedenheit der Breite bey der Planeten-bahn berechnete Ptolemäus durch die von ihm herrüh-rende Abweichung und Jnclination des Eceentrici undEpycicli, und durch die Vibration, welche er dem s, htcrnbeymaaß. Den Rücklauf der 7 'equino:tien hielt er,wie Hlpparch, für wahr; so erklärte er auch die ver-schiedenen Erscheinungen nach den Gnindsahen von derRefractur der Lichtstrahlen, welche er in einer besondernoptischen Abhandlung gelehrt haben soll *). Er berich-tigte das Verzeichn iß der Sterne des Hipparchs **),und nahm nur 48 Constcllationcn an. Von ihm rüh-ren auch Tabellen über die Bahn und Geschwindigkeitder Sterne, und apotelesmatische (oder astrologische)Vorschriften her. Er glaubte, daß sich in der ?tcn Sphäredie Planeten um die Erde bewegten, die 8te nähmen dieFixsterne ein.

10g.

Sein vornehmstes Werk ist die fyvrct$i*

(magna constructio) ***), welches die folgenden Alexan-driner t*iyuv Zffotopo* und dieAraberAlmagestum nann-ten f). Auf Befehl des arabischen Königs Maimoum

wurde

*) Bailly liist. de l’astr. modern. T. I. p. 1 6g —206.**) Weidleri bist. astron. p. 177.

***s Z» einigen' Büchern wird eS auchIt/vTarS'« genannt. Siehe Weidleri. c. p. I78.f) Zum Unterschied eines andern aswonouiischcn Werks,welches piHfov x?(ovoimv hieß. Siehe Vosi p. undSuidat int Lexico unter Ptolemäus,