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Geschichte der Astronomie von den ältesten Zeiten bis zu dem Ende des siebzehnten Jahrhunderts
Entstehung
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110
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ungegründeten Verdacht haben ihn nicht nur einige sei-ner Zeitgenossen, sondern auch nachher Gabriel Nam-Laus: (in libr. gall. de viribus illustribus magia«accusatis c. 19. ) und 2» Ä. Köhler (in differt, cisGerberto ab injuriis v.eterum et recentiorum scrip-torum liberato, Altorf. 1720.' c. j. §. 10. befreiet.

149.

Johann Campanus, aus Novara in Italien,,hinterließ im Jahr lozo auser einem Buch: de com-puto ecclesiastico, mehrere Schriften, welche von denPlaneten und Himmelskugeln handelten. Man seheWeidlcrs Geschicht. der Astronom. S. 274 und Baillyhistoir. del’astron. mod. P. 11. 253.

150.

Michael Psellus, ein Senator zu Constantinopelund Lehrer des Kaisers Michael Duca daselbst, er lebteum das Jahr 1050. Er war beynahe unter denen,welch« in griechischer Sprache von der Astronomiegeschrieben haben, der letzte: man rechnete ihn auch mitunter die vorzüglichsten und gelehrtesten Astronomendamaliger Zeit. Man hat sehr viel Schriften ^on ihmauszuweisen; merkwürdig ist sein Werk: de IV. mathe-maticis disciplinis , nemlich der Arithmetik, Mustk,Geometrie, und Astronomie, welches Willhelm Tylan-der übersetzt, und Anmerkungen dazu gemacht hat.Basel. 1556.8. Mehrere seiner Schriften, die nichthieher gehören, kann man in Leonis Ailatii peculiari

diatr.-