große Anzahl. Uebcrhaupt sicngen die Künste undWissenschaften, welche zu Anfange des mittlern Zeit-alters, theils wegen der vielen Kriege, die ein wildesWesen unter die Geistlichkeit brachten, bey denen sichdoch die Gelehrsamkeit befand, theils auch aus Mangeleiner guten Philosophie und wegen Seltenheit der Bü-cher, ganz erstochen zu seyn schienen, nun in diesemJahrhunderte wieder an aufzuleben, obgleich in derPhilosophie, und wenn man Luthem ausnimmt, auchin der Theologie, manche Dunkelheit übrig blieb.Die Geographie, Chronologie, desgleichen auch die Ma-thematick erschien in einer ganz andern Gestalt, sonder-lich aber die Astronomie, wozu besonders der allgemeineLandfriede sehr vieles beytrug, welcher unter der merk-würdigen Regierung Kaiser Maximilians I. zuStande kam.
209.
Stephan Rostnus aus Augspurg/ der Welt'Weisheit Magister, Theol. Baccalaurcus, und nachherCanonicus der Wiener Cathedralkirche; er lehrte eineZeitlang mit vielem Beyfall die Astronomie, gab aucheine Berechnung: über die Declination der Fixsterneund über verschiedene Prognostica zu Anfange diesesJahrhunderts heraus. Weibler a. a. Orte. S.329.
210 .
M. Georg Rahenberger, aus Baiern, warin verschiedenen Gegenden durch seine ausgebreiteten
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