einigen Reisenden in Persien gefundenen Instrumente,sind, das Astrolabium ausgenommen. schlecht gearbei-tet. Es scheint daher noch nicht, als wenn die alteachte Astronomie bey den Persern noch zwekmasig ge-trieben werde. Siehe Weidler a. a.Ort. S. 232. u.si
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Jndier und Mogolen.
Die Indicr haben von den Griechen, und dieMo-golen von den Arabern gelernt; die Priester der crsiern,welche man Brammen, (Lraabmane?) nennt, habeneinen dem Iulianischen ziemlich ähnlichen Calcndcr; ihrJahr geht an, wenn die Sonne in das Zeichen des Wid-ders tritt, und ihre Monathe werden nach den Himmcls-zcichen bestimmt; Auch der 0vc1us1unari8 von 19 Jah-ren wird in Indien angenommen, man zahlet 365 Tage15 St. Z i M. 15 See. im Sonnenjahre. Alleindie Indianischen Stcrntafeln enthalten auffallendeUnterschiede der dortigen und der Europäischen Ausrech-nungen. (SieheBailly astron. histoir. 1.0.614.Eclaipiss. Libr. V. §. 41.) Sie nehmen sieben sicht-bare und zwey unsichtbare Planeten an, nemlich die bey-den Drachen, welche Mond und Sonne verschlangen,wenn Verfinsterungen cntstchn, die Sterne nennen sieZische, weil sie aus eigner Bewegung am Firmamenteschwimmen. Der Mond ist nach ihrer Behauptungwcttcr von der Erde entfernt, als die Sonne, die sehensie als den Mittelpunct des Weltbaues an. Die meistensind Astrologen.
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