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Geschichte der Astronomie von den ältesten Zeiten bis zu dem Ende des siebzehnten Jahrhunderts
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2z6.

Die Bewohner der madagascarischen Inseln ha-ben ebenfals einige astlvnomische Begriffe, kennen diePlaneten, und legen sich auf die Sterndeuterci. InSiam und Japan wird die eigentliche Astronomie nichtso sehr als die Astrologie getrieben. (Siehe des Herrncle la Loubere descriptiori, de Siam. T. II. 16 91.gallice edit. i2.Amstelod. V0M Jahr 1687 u. 1688.)Doch sind in den altern Zeiten die bekannten Siami-fchen Tabellen entworfen, worinne mehr als 25C0 Fix-sterne aufgezeichnet seyn sollen, deren Erklärung deinDom. Caßini zuzuschreiben ist; sie weichen von denAlcrandrinischen ganz ab, und stehn in ganz Italien imgrösiten Anjehn. (Siehe Recueil d’observations. Pa-ris. 1693. sol. par D. Casfini , und P. Govye col-lect. observat, a Jesuitis in Siam et China factar. T.II. Paris 1688.1692. 12.) Auf der Küste Koroman-dcl besitzt blos unter den Indiern, der Stamm der Bra-minen das Geheimniß die Sonnen-und Mondfinster-niffe zu berechnen, und soll sogar einen Theil ihrer Re-ligion ausmachen, und selbst unter den Braminen sollenes nur einige Familien haben, in welchen es immer vonVater auf Sohn fortgepflanzet wird, ohne sich je inandere Familien zu verbreiten. Und diese Braminenhaben von den Fürsten des Landes den Auftrag, dieastronomischen Rechnungen für den indischen Kalenderzu besorgen, wofür ihnen einige Ländereyen angewiesensind, und auch auserdcm diese kleinen Kalender abschrei-ben lassen und verkaufen können. Ihre Astronomie ha-be«