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Geschichte der Astronomie von den ältesten Zeiten bis zu dem Ende des siebzehnten Jahrhunderts
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Dies Observatorium sott aus Befehl KaisersAkbar erbauet worden seyu, der die Wissenschaften inJndostan sehr zu befördern suchte. *) So mangelhaftauch die astronomischen Kenntnisse der Brammen durchLerr Mangel der Fernrohre seyn müssen; so verschaftihnen doch die beständige ö^elterkelt des Himmels einengroßen Vortheil über die Beobachter in nordischen Län-dern. Blos wenn die Moon^lmdn sich verändern wollen,steht man einige Wolken, und sonst sind die Nächtedas ganze Jahr äusserst'ruhig und helle. Die Bra-mmen machen ihre Kenntnisse nicht allgemein bekannt,sondern halten sie für ein Geheimniß. Nur wenigebesißen die Bücher, worinne ihre Religlönssatze undastronomischen Beoba^>kungcn enthalten sind, und selbstdiese sind in der S^ank/rsctischen Sprache- geschrieben,die miß wenige verstehen.

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*) Einige glauben, daß die Brammen ihre astronomische»Kenntnisse von den Persern lernten; allein diese Meinungwird unwahrscheinlich, da die Bramlnen aus den Tafeln,die sie von ihren Vorfahren erbten, genau die bevorste-henden Sonnen i und Mondfinsternisse angeben können,und da man ohnehin weiß, wie sehr ihre Religion gegenalle Neuerungen in ihren Lehrsätzen und in ihrer Lebens-art streitet. In Tempeln, nicht weit vo,n Kap Konuworin findet man die Zeichen des Thicrkreises unter derDecke, ein Umstand, der bewcisit, daß sie ursprünglichvon den Braminen herkommen niüssen.

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