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Geschichte der Astronomie von den ältesten Zeiten bis zu dem Ende des siebzehnten Jahrhunderts
Entstehung
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288
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28 S

Hülfsmittel gleichwohl sehr fehlerhaft waren. Er be-mühete sich daher die Alphonsinifchen und PrutenischenTafeln zu erlangen, sein Verfahren mit diesen war ebendasselbe, und fand auch sogar schon damals, daß in die-se oft zuvcrlaßige Fehler sich eingeschlichcn hatten; dochin den Prutcnschen, oder Copernikanischcn nicht so häu-fig als in den Alphonfischcn. Nächst dieser Beschäfti-gung hatte er auch noch, ohne irgend eine Unterweisunggehabt^ zu haben, Arithmetik, Geometrie, Optik,Catoptik, und mehrere Wissenschaftender Mathematikerlernet.

360.

Weil er irgend woher wußte, daß die Verferti-gung der Tabellen vorzüglich auf richtig angestellten Beob-achtungen der Himmelskörper beruhe; so faßte er garbald den festen Entschluß bey erster vorkommenderGelegcn-heit mitnüzlichster Genauigkeit dergleichen in Ausübungzu bringen. Und bald darauf im Jahr 1563 geschah e$-auch, daß die Zusammenkunft der beyden größer» Pla-neten des Jupiter und Saturns zu Ende des MonathMais sich ereigneten um das Ende des Krebszeichensund zu Anfange des söwens. Er schloß ossenbar ausden Tafeln, daß diese Vorhcrverkündigung nicht eintref-fen könnte, wiewohl er aller dazu nöthigen Instrument-um richtige Observatio» anzustellen, beraubt war, nureinen einzigen kleinen Cirkel machte er sich zum Maas-stab, mit diesem observirte er, und schien sich auf diedamit angestellten Beobachtungen.verlassen zu können.Den Cirkel hielt er ans Auge, die darauf angebrachten

zwe,