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Geschichte der Astronomie von den ältesten Zeiten bis zu dem Ende des siebzehnten Jahrhunderts
Entstehung
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291
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Nach vollbrachter Reise durch Deutschland kam erzu Ende des leiten Jahres wieder in sein Vaterlandzurück. Seiner Mutter Bruder Steno Billeus, cd,gelehrter und vortreflicher Mann, -a er sah, daß ausTycho de Bcahen viel natürliches Genie und große Fä-higkeiten leuchteten, gab ihm zu verstehen, daß er nichtim geringsten seinem Vorhaben entgegen handeln wolle;er räumte ihn daher freywillig zur Wohnung das Lehn«guth Heritzwad ohnweit KuUstrup, das ehedem einCloster gewesen war, ein, welches ihm auch selbstzu Beobachtungen des Himmels sehr bequem zu seydschien. Hier errichtete er ein chemisches Laboratoriumund bemühete sich noch auser der Astronomie auf einevortheilhafte Weise Kenntnisse in der Chemie zu erlan-gen. Verfertigte wiederum einen Sextanten nach dem-jenigen, welchen er zu Augspurg zurükgelassen hatte.Hier sah er denn im Jahr ,572 den uten Nobr. desAbends, kurz vor dem Abendessen, im Kopfder Caßio«pea einen Stern, von ungewöhnlicher Größe und glän-zender Schönheit, dergleichen er noch jemals bemerkt ztihaben sich nicht entsinnen konnte. Kaum kraute er sei-nem Gesichte; voller Freude und Bewunderung überdiese unerwartete Erscheinung rief er seine Leute zusam-men, ja selbst die Landleuke, welche dasOhngefehr her-bey führte, befragten:, ob auch sie dergleichen Stern'mit ihren Augen wahrnähmen, und einstimmig bejahrteman ihin seine Frage. In der Meinung daß es also eineganz neue Erscheinung seyn müsse, eilte er auf sein Obser-vatorium , mas den Abstand des Sterns von den übri-

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