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Geschichte der Astronomie von den ältesten Zeiten bis zu dem Ende des siebzehnten Jahrhunderts
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366.

Nach gecndigten, und mit vielem Beyfall aufge-nommenen Vorlesungen trat er hierauf im Frühlinge deS1575. Jahres seine beschlossene Reise freudig an, wen-dete sich zuförderst nach Casscl den Landgraf WillhelM,wegen seiner Verdienste uni die Astronomie, kennen zulernen. Mit nicht geringer Freude und Bewunderungbezeigte er gegen tiefen hohen Beförderer dieser Wissen-schaft seinen Beyfall über die Instrumente, womit ersein Observatorium ausgcschmükt hatte. Unterhieltsich lange Zeit mit ihm über die Erscheinung des neuenSterns, weil auch der Fürst den zten Decbr. Beob-achtungen darüber angestellt hatte. Von Cassel reiseterr nachher über Frankfurt und Basel, theils um der,besonders in letzterer Gegend, heitern Luft zu genießen,theils aber auch, weil er hier, oder nicht wüt davon,sich in Zukunft niederzulassen gesonnen war. Denn,wie bekannt, hat die Baseler Gegend, von Deutsch-land, Frankreich und Italien umgranzt, eine dervor-theilhaftesten Lagen für jeden daselbst sich aufhaltendenGelehrten. Er sezte hierauf durch die Schwcitz, Vc-«ncdig und durch Deutschland seine Reise fort, und kamim Jahr 1575 wieder nach Coppenhagen zurük..

367.

Tycho hatte bereits verschiedene Anstalten zuseiner Abreise nach Baftt getroffen, da Friedrich derUte, König von Dannemark, auf EmpfehlungWillhelms Landgrafs von Hcssencassel, sich der Unter-

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