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Geschichte der Astronomie von den ältesten Zeiten bis zu dem Ende des siebzehnten Jahrhunderts
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Freyheit, sic bekamen nunmehr eine reiche AnzahlGönner, und ihr Wachsthum wurde durch die Anle-gung vieler hohen Schulen, Observatorien und Stif-tungen verschiedener Societäten der Wissenschaftenungemein befördert. Zu Anfange dieses Jahrhundertsthat sich vorzüglich Johann Kepler, ein Mann, welcherzur Verbesserung und Erweiterung der Astronomiegebohren zu seyn schien, mit vielem Beyfall hervor»Das Licht dieser Welt erblickte Kepler 1571. den 27»Decbr. zu Weil im Würtcnbergischen, und wurde zuLconberg eine Meile von seinem Geburtsorte erzogen»Seine Erziehung wurde von seinen Eltern überaus ver-nachläßigt, gleichwohl aber bezeigte er sehr viel Neigungzu den Wissenschaften. Da ihn nun sein Vater,'Heinrich Kepler, hicrinne gar nicht unterstützen konnte;so hatte sein Sohn Johann Kepler durch besondere Schi-ckung das Glück, unter die fürstlichen Schüler des Cister-zienscc Closters zu Maulbrunn im Jahr 15 86 aufgenom-men zu werden, wo er in den Anfangsgründen unterrich-tet wurde, nachher kam er als Stipendiat ins Semi-narium nach Tübingen, und setzte daselbst sein Studiummit vielem Fleiß weiter fort. Im Jahr 1586 erlangteKepler daselbst das Bacalaureat, und 1591 die Ma-gisicrwürde, weil er sich hauptsächlich der TheologischenWissenschaften befleißigte. Auf Anrathcn Mästlinslegte sich Kepler jetzt auch auf Astronomie, und betriebdiese Wissenschaft mit so gutem Erfolg, daß er im Jahr159z von den Landesstandcn zum Professor der Mathe-marhik zu Graitz in der Untersteyermark, an GeorgeStavlUs Stelle, ernennt wurde. Von dieser Zeit an

betrieb