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Geschichte der Astronomie von den ältesten Zeiten bis zu dem Ende des siebzehnten Jahrhunderts
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Mit diesem letztem astronomischen Fernglas obser-virte hierauf Galllläus die Himmelskörper, und ent-deckte sowohl an der Sonne, am Mond verschiedenenoch nicht bekannte Erscheinungen, so wie auch an denFixsternen, in der Milchstraase, und in den neblichtenSternen; Und weil nun vielen dasjenige, was steinseinem Buch, so er Nuncius sidereus genannt hat,aufgezeichnet fanden, noch nicht bekannt war; so hiel-ten sie ihn für den ersten Erfinder des TubAodevTclcscops, wiewohl er selbst öffentlich darwieder seineMeinung und die wahre Beschaffenheit der Sache an-gegeben hat. *) Ob nun aber gleich Galliläi das Te-lefcop selbst nicht zuerst erfunden; so hat er doch da-durch sich große Verdienste erworben, daß er mittelstdcffcn auf der Mondscheibe hohe Berge, tiefe Thalerbemerkte und ausmaas,, desgleichen in der Milchstraaseund Ncbclsterncn eine fchr große Menge neuer Sterneentdeckte, die man bisher mit blosen Augen noch nichtgesehen hatte. In der Venus sah er P'h^en derglei-chen der Mond hat, den Saturn sah er langlicht ge-staltet, und als einen aus drey Theiln bestehendenKörper beschaffen. Endlich entdeckte er auch um denJuppiter vier Monden oder Planeten, welche erMeoiceische Sterne, zu Ehren der Familie des Gros-herzogs zu Florenz, benannte,''*) und in der Sonne

Flecken

*) vid. Ian. Nie. Erythraei Pifmacotheca in elogioGallil. p. 279 sq. ■ '

**) Hr. wurm aus Nörtingen sagt: (im astronomischenZahch. 179z. S. izi.) „Der Iulter und Senator

NcUi,

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