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Flecken sah, aus deren Bewegung Galliläi schloß, daßsich dieselbe um ihre eigne Axe bewege. *)
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VTcUt (Verfasser eines Saggto di storia Tetteraria Fl-orentina dei sec. XVII.) erhielt zufällig durch einenKrämer zu Florenz eine Sammlung von Galliläi undseiner Freunde Briefe, die er schon seit mehr als 30 Zäh-ren herauszugeben versprochen, welches aber wohl schwer-lich geschehen wird; (denn er ist bereits 164* gestorben.)Uebrigens ist aus der Jagemannrscben Lebensbeschrei-bung klar, daß die Zahrzahl des Altobellischen DrirfeSvon 1616 ben i /ten April richtig seyn muß, indem derDrief an Gallilal nach Padua abgicng, und Galliläiim August 1610 schon sich in Florenz befand, wohin ihnder neue Grosherzog beruffen hatte. Es ist also entschie-den gewiß, daß in einemZahre(i6io) sowohl vier Ju-piters Trabanten entdeckt, als fünf Saturns-Traban-ten zuerst vennuthet worden. Noch läßt sich aus dem vonmir angeführten Altobellischen Brief die eigentliche Epocheder Entdeckung des Saturnsringes genauer als man bis-her gethan hat, festsetzen. Denn da Altobelli dessen schonerwähnt, so muß ihnGalliläi schon vor dem i7ten April1610 gesehen haben. Zwar gedenkt er dieser Erscheinungin einem Schreiben vom 30 July 1610, wo er von Pa-dua aus dem Staatssecretair zu Florenz Belisario Oleeavon dieser Sache als einem großen Wunder, die erste Nach-richt giebt, und theils dem vier«, theils feinem Dürstendieselbe unter dem Siegel des Geheimnisses eröfnet.(s. Iagemanns Lebensbeschreibung.) Allein es ist be-greiflich, daß er seinen vertrauten Freunden noch vorherdie Sache entdeckt haben kann, ehe er sie dem Staals-secretair und seinem Fürsten ins Ohr sagte. —" (vrrgl.mit der Nachricht im Zahrbuch für 1789. S. 174.)
*) "Nuncius fidereus. edit. Land. z».22. Zl-ZZ-77-85-