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Fllchs aus Venedig zwey sehr gut g schlifne Gläser vonBaptista LencctUs , das eine coiwex das andere concav,welcher sie aus den Niederlanden nach Venedig hattekommen lassen, und dein auch diese Erfindung bereitsbekannt worden war. lies selbige in einer höl-
zernen Röhre gehörig befestigen, übergab sie dem Ma-rias, uin zu erfahren, ob sie zu Beobachtungen derGestirne brauchbar wären. Von dieser Zeit an biszum i2tenIan. 1610 beobachteten sie nun dicseSternedes Jupiters mit aller nur möglichen Sorgfalt undAufmerksamkeit. 'Marius bemerkte auch jetzt, • daßsich ihre Anzahl vermehre, denn er sah noch einen vongleicher Beschassenheit mit den drey r. stcru, und endlichzu Ende deö Februars, und zu Anfang des MonathsMärz i 6 1 o überzeugte sich Manns durch oft wieder-holte Beobachtungen von der richtigen Anzahl derselben.
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Während dieser Beobachtungen des Marius undFuchs kam nun des vorhcrgedachten Galtllai Nuuciusficlereus öffentlich durch den Druck heraus, Mariusdurchlas dieses vortrcfliche Werk sehr fleißig durch, unddurch wiederholtes und aufinerkfames Beobachten dieserSterne brachte er es endlich so weit, daß er Faselnfür die Trabanten deöJuppiters verfertigte, und ihrenOrt auf jede gegebene Zeit, nach ihrer Breite und Längegehörig berechnete. Im Jahr 1614 den 8ten Febr.gab er hierauf ein Buch unter dem Tittel: Mundus Jo-vialis etc zu Nürnberg in 4. heraus, und nannte dieseneu entdeckten Planeten, (welche Galliläi sidera Me-
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