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1 (1837) Erster Theil, den Strassen- und Pflasterbau, dann den Brückenbau enthaltend / von J.M. Voit
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rung des Wassers unter der Straße voneiner Seite zur andern, nach der Wich-tigkeit der Straße von Stein oder Holz.

6. ) Mulden, welche das Wasser von einer

Seite der Straße auf die andere auf derOberfläche abführen. Dergleichen Muldenwerden nur von Noth geboten angelegt und ge-pflastert, außerdem vermieden.

7 . ) Böschungsmauern. Diese kommen bei erhöhten

Kunststraßen vor, wenn dem Damm keine hin-länglich breite Böchung gegeben werden kann;oder ste kommen auch, wo eine Straße auf einerSeite in einen Berg eingeschnitten werden muß,vor, um an dieser Seite das Erdreich oder Stein-gerölle zusammen zu halten, damit es nicht beiRegengüssen herabfalle und die Straße verengeund verunreinige. Ihre Construktion kommt wei-ter unten vor.

8. ) Schutzmauern. Wenn eine Straße längs

eines Abhanges hin zieht und hier einerBöschungsmauer bedarf, so wird dieseBöschungsmauer noch mit einer Schutz-mauer von 3 bis 3x Fuß erhöht, und die-se Erhöhung heißt Schutzmauer. Sie sindaber nur in solchen Gegenden ausführbar, woSteine wohlfeil sind. Diese ersetzen jedoch nurnothdürftig

9 . ) die Schutzgeländer. Diese Geländer beste-

hen aus starken eingegrabenen Säulen4 Fuß hoch außer dem Boden, mit einemKronholze oder Holme verbunden. Dazukommen noch

io.) Rebenanstalten. Diese dienen hauptsächlichzur Verschönerung der Straßen, zur Bequemlich-keit der Reisenden.