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r iinltes Capitol. Silber.
ineter, und an derselben ist bei b die Pipette A befestigt, welche bis aneine Marke im oberen engeren Theile 100 CC. fasst. Die metalleneFassung, wodurch die Pipette mit der Glasröhre verbunden ist, trägtzwei Hähne r“ und »■" (Fig. 6). Der Probirer verschliesst die Oeff-nung a der Pipette mit dem Finger, öffnet die beiden Hähne r‘ und r",und die Kochsalzlösung fliesst in einem dünnen Strahle in die Pi-pette, ohne deren obere Oeff'nung zu verstopfen, weil die eingeschlos-sene Luft frei durch den Hahn r", den Lufthahn, entweichen kann, durchwelchen ein nach aussen mündender kleiner *Canal hindurch geht. So-
Fig. 7.
Ab- uml Zulaufpipette für 100 CC. Kuchsalzlös.
OOU.
100CC
bald die Pipette bis über die Markegefüllt ist, werden beide Hähne ge-schlossen. Die Flasche, worin sich dieLösung der Legirung in Salpetersäurebefindet, wird in dem Behälter C deszwischen NM und N' liegenden Schie-bers gestellt, in dessen zweitem Behäl-ter D sich das vorhin erwähnte Wisch-zeug befindet. Der Probirer schiebtden Schieber so, dass das Wischzeugdie Mündung a der Pipette berührt,öffnet dann vorsichtig den Hahn r',lässt die Flüssigkeit sehr langsam ge-nau bis an die Marke abfliessen, undschliesst dann den Hahn wieder. DasWisch zeug nimmt jetzt den letztenhängenbleibenden Tropfen der Flüs-sigkeit hinweg. Nunmehr schiebt derArbeitende die Flasche mit der Lö-sung unter die Pipette, öffnet denHahn r‘ und lässt den Inhalt der Pi-pette in die Lösung fliessen.
An der Pipette und ihrer Verbin-dung mit der Vorrathsflasche habe ichzur Vermeidung jeder Berührung mitMetall eine kleine Veränderung an-gebracht, welche sich auf die Anwen-dung des vulcanisirten Kautschuksgründet, eine Substanz, die zu Gay-Lussac’s Zeit noch unbekannt war.
Die Pipette, Fig. 7, hat dieGestalt wie in der obigen Vorrich-tung, nur ist ihr an dem unterenEnde des dicken Theiles eine kleinenach oben gebogene Glasröhre m an-geschmolzen, durch welche der Ein-