Neunzehntes Kapitel. Ackererde. 195
Drehen zu erhalten. Aussen bezeichnet man mit sichtbaren Markendie Länge von */ 2 zu 1 /< i Fuss, oder von je 100 mm vom untern Endean. Indem man mit diesem Rohre senkrecht in die Erde bohrt, bleibtein cylindrisches Stück Erde darin stecken, welches man heraushebenkann. Wenn man den qiteer durchgeschobenen Eisenstab herauszieht, sokann man von oben mit einem hölzernen Stocke die ausgehobene Erde aus-stossen. Geht man nun noch einmal V s Fuss tiefer in dasselbe Loch,so sticht man Erde aus, welche 1 j, 2 Fuss tiefer in der Erde gesessen hat,und so weiter. Man kann dadurch mit Leichtigkeit den Untergrund biszu 4 Fuss Tiefe ausheben. Wollte man ermitteln, ob einem Felde durchTiefpflügen eine verjüngte Fruchtbarkeit gegeben werden könnte, so würdeman an den verschiedenen Stellen des Ackers erst ein Loch von 3 oder3*/2 Fuss Tiefe bohren und nun noch l / 2 Fuss Erde zur Analyse aus-heben. Man kann demnach mit diesem Instrumente die Erde in jederbeliebigen Tiefe, ohne eine Grube zu machen, herausziehen. Sie wird inoben beschriebener Weise getrocknet, gesiebt und zur Analyse vor-bereitet.
Bestimmung der einzelnen Bestandteile.
1) Kohlensäurebestimmung.
Man wägt 5 oder 10 Grin. getrocknete Erde ab, bringt sie in dierechts befindliche Flasche des Apparates, nachdem man die mit dein
Fig. 23.
KohlcnsÄurcbcstimmtinff in der Dammerde.
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