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1 (1846) Befreiungskrieg von 1813, 1814 und 1815 / von Wilhelm von Rahden
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das in der That und im Beispiel sich ausspricht, zu pflegen, und dannaus solchen Keimen der kräftige Stamm der Ueberzeugung erwachse, daß,wie allgemein gewürdigt und erkannt, des chrenwerthcn Soldaten theuerstePflicht es ist, die bestehende Ordnung, Gesetz und Recht im glücklichen,friedlich gesegneten Vaterlande mit aller innewohnenden Manncskraft zuschützen", so bin ich sehr erfreut. Aber es ist auch heilige Pflicht, fügeich noch bei, gegen jede mögliche Unterdrückung unseres herrli-chen deutschen National-Vorrcchtcs, des Vorzuges des freien männlichenWortes und Handelns, bis zum letzten Athemzuge und bis zum letztenBlutstropfen anzukämpfen.

Und Allen meinen gütigen Lesern, die nachsichtsvoll und gefällig indiesen Erzählungen die oft rauhen Anklänge jener Zeit, in welcher Kano-nendonner und Schlachtenlärm, Trompetenschall und Trommelschlag, Weh-geschrei und freudiger Sicgesruf, Alles in Pulverrauch und in den Ne-bel einer fernen Vergangenheit gehüllt, entgegennahmen, Ihnen Allen ver-spreche ich in dem bald erscheinenden zweiten Theile meiner Wanderun-gen" die nunmehr nach chronologischer Ordnung folgenden Friedcns-jahre von 1816 bis 1830 und meinen längen: Aufenthalt in Ruß-land, Holland und England, in einem dritten und letzten aber meine spä-teren Kricgserfahrungcn in Holland und Spanien, in möglichst wissen-schaftlichem Gewände und mit der Würze einer ruhigeren und wenigerpoetischen Haltung wie schon das reifere Alter von selbst bedingtvorzutragen.

Also auf erwünschtes baldiges Wiedersehen!

Sagan, im Frühjahre 1846.

Der Verfasser.

Gedruckt bei A. W. Schade, Grünstraße 18 .