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stehen j im zweiten dient eine Mauerarkade über der Eingangsthür zum Aufhängen der Glocken $ und imdritten sind dieselben unter vier Säulen angebracht, welche auf dem Gewölbe der Kirche hinreichendeStützpunkte finden.
Alles Uebrige machen die Pläne deutlich.
Tab. XXXI. und XXXII.
Wir haben auf diesen beiden Kupfertafeln Entwürfe zu Begräbniss-Kapellen gegeben. Die eineim Plane als Quadrat, mit grossem Halbzirkel geschlossen, die andere nach einem vollen Kreise ge-bildet. Da die passlichste Form der Treppe, welche in das unter der Kapelle befindliche Gewölbeführt, ganz von den Lokalitäten abhängt, so haben wir geglaubt, diese nicht weiter bezeichnen zumüssen.
Tab. XXXIII.
Diese Tafel enthält drei Ideen zur architektonischen Aufstellung von Statuen , deren Gegen-stände aus dem Christenthume genommen, und der Verherrlichung des Christenthums gewidmet sind.Ein Ecce-homo, und einen Engel in Adoration in Bilderblenden, und eine Mutter Gottes unter einemSäulen-Baldachin über einem öffentlichen Brunnen angebracht.
Tab. XXXIV. und XXXV.
Diese enthalten offene Kapellen für Stadt und Land, worin christliche Bilder aufgestellt sind.In Fig. 4 . Tab. XXXV. ist die schöne Scene dargestellt, welche dem Tode des Evangelisten Johannes vorausging.
Tab. XXXVI.
Die erste Figur ist ein Entwurf zur architektonischen Umgebung eines Christus am Kreuze,unter welchem die Mutter Gottes und Johannes Nikodemus stehen. Das Haupt des Heilands steht imCentro der grossen Nische, deren Halbkugelgewölbe das Auge Gottes, sieben Cherubinen-Köpfe, unddie sieben letzten Worte Jesu , in Gewölbkassetten angebracht zieren.
Fig. 2. ist eine offene Feldkapelle mit zwei geschlossenen Betplätzen nach toskanischer Artgestaltet ) wir haben uns nicht enthalten können, auch diesen eben so merkwürdigen, als allgemeincharakteristischen architektonischen Styl, in die Reihe von Entwürfen zu solchen religiösen Denkma-len aufzunehmen, bei welchen, wie schon gesagt, weiter keine Regel gilt, als die Anwendung antikerFormen 5 und wir hoffen nicht, von Unbefangenen desshalb getadelt zu werden.
Tab. XXXVII.
Fig. 1. bis 5. sind Vorbilder zu religiösen Denkmalen und Grabsteinen, und Fig. 6 . zu einemBrunnen, dessen Inschriften passliche Stellen der heiligen Schrift sind, und welche keiner weiterenErläuterung bedürfen.