Frühere Meliglonen und ihre Metsiehimgen ssum
Chri-stenth ume .
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AAurch den göttlichen Hauch auf das erschaffene Körperliche, ward mit dem Leben zugleich die Erkennt-
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niss Gottes vielleicht in allem Lebendigen erweckt; gewiss aber in allen menschlichen Wesen, deutlicheroder verworrener, mit mehr oder weniger klarem Bewusstsein, nachdem der Grad der Intelligenz und derAusbildung in ihnen entwickelt war. Dieses scheint, sowie bei Individuen und Geschlechtern, so auch beiVolksstämmen und ganzen Völkern der Fall gewesen zu seyn, und so sehen wir die Erkenntniss durchverschiedene Abstufungen der Orte, Zeiten und Nationen, über die Höhen des Himmalaja, Paropamisusund Kaukasus in die griechische Weltepoche hervorschreiten, und sich entwickeln. Wir sehen dann dieErgebnisse dieser Entwickelung, durch steten Verkehr der Völker im Handel, durch Reisen abendländi-scher Philosophen nach dem Orient, und durch die häufigen Berührungen, welche Griechenland mitPersien hatte, besonders aber durch Alexanders Siegerzüge, nach allen Seiten der alten Welt verbrei-ten, bis endlich der Gipfel der Erkenntniss und das Ziel des Glaubens erreicht werden konnte in derMenschwerdung Jesus Christus .
Von jetzt an war nichts Neues mehr in der Erkenntniss, sondern nur die Ausbildung, Befesti-gung nnd Ausbreitung der endlich erlangten, das Ziel unserer Weltepoche. Das Erscheinen des Hei-landes, seine Worte und Offenbarung, sein Leiden und Tod, ja selbst die Aeusserlichkeiten seiner Zeit,und die Oertlichkeiten, welche ihn umgaben, sind fortan der feste, oft näher oft ferner stehende Punktfür alle geistigen und plastischen Bildungen der christlichen Welt, in Erkenntniss, Glauben und Religion.
Mag man nun die Zeiten und Nationen vor der Erscheinung des Weltheilandes, sich in unmittel-barer historischer Verknüpfung mit seiner göttlichen Sendung, oder in scheinbarer Absonderung davondenken; mag man annehmen, dass die alt-indischen, nubischen, ägyptischen, persischen und griechi-schen Lehren als Zweige einer religiösen Wcltbildung angesehen werden müssen, welche später durchdas Christenthum ihre Erfüllung und Vollendung erhielt, und dass nur Zeit und Lücken in der Ge-schichte die Bande zerrissen und verwirrt haben, welche sie verknüpften; oder mag man glauben, dassjene Religions-Systeme wirklich historisch unabhängig von einander ihren Rang in der Weltgeschichteeinnehmen; so sind doch die geistigen Bande und die innere Analogie mit den Lehren des Christenthumsso manigfaltig und deutlich, dass ein Ilinwirken der ganzen Vor - und Mitwelt auf den Moment der