Band 
Dritter Band.
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.V Beilage, 20 5

dann: dafs vor der Halle die erzenen Statuen des Solon und des Seleu-cus ständen.

Zusatz, Nach Demosthenes (Orat. II. in Aristog. p. 807,) tindnach Aelian (Var. 8, 16-) war diese Statue des Solon auf dem Forum,woraus hervorgeht, dafs die bunte Stoa am Forum lag. Ferner berichtetPlutarch (in Cim. c. 4 -) : Polygnotus habe durch seine Gemälde dasForum der Athener verschönert, welches nur auf die Arbeiten gehen kann,mit denen der Mahler diese Stoa und den Tempel der Dioscuren zierte.In dieser Stoa lehrte Zeno, und daher erhielt seine Sekte den Namen derstoischen (Diog. Laert. VII. 1, 6. cf. Lucian in Jov. Trag. II. p. 200.).

6. Im 17. Kapitel berichtet Pausanias , dafs auf dem Forum (hierist es das erstemal, wo unser Autor die Gegend das Forum nennt) unteranderm auch die Ara der Barmherzigkeit stehe; und dafs nicht weit vomForum ab das Gymnasium des Ptolemaeus liege, worin aufser sehens-werthen Hermen die Statue des Erbauers, und die Bildsäulen des Juba, unddes Chrysippus zu sehen seyen.

Zusatz. Nach Cicero (de finib. 1, 11,) und nach Diogenes (7,7, g.) stand die Bildsäule »des Chrysippus in dem Ceramicus. Hierausgeht hervor, dafs die Gegend Ceramicus sich nicht blofs auf das Forujg),sondern auch auf das dem Forum nahe Liegende erstreckte.

Von dem genannten Gymnasium des Ptolemaeus sind jetzt nochdie Ruinen vorhanden, und darin ist eine Inschrift gefunden, die sich aufdie Statue des Juba bezieht (cf. Boeckh inscript. graec. No. 360.).

7. Im 18- Kapitel kommt Pausanias auf den Tempel der Castoren,worin Polygnotus den Raub der Leucippiden, und Mycon die Argo-nauten malte. Aber man sieht nicht, woher Pausanias damals kam. Ersetzt blofs bei, dafs über dem Tempel der Castoren das Heiligthum derAgraulus lag, und nahe das Prytaneum war, wovon wir schon als am Fo-rum liegend sprachen.

Zusatz. Nach Ulpian (adDemosth. de falsa legat. p. 264. ed. Aug.)lag das Heiligthum der Agraulus nahe dem Aufgang nach der Burg. Esscheint also, dafs der Tempel der Dioscuren nicht unmittelbar am Forumstand, sondern zwischen dem Prytaneum, und dem Heiligthum der Agrau-lus (vergl. Taf. XXIII. den Plan Fig. I.).