werden/ was denn auch im I. 1191 geschah. Hier warschon eine Capelle dem heil. UrbannS geweiht; das Klosternahm von ihr den Namen an. Die Herzoge von Oestreich/die Grafen von Habsburg/ Homburg/ Lenzburg/ Neuburg /Straßburg/ die Freiherren von Aarburg / Balm/ Eschen-dach / Bechburg trugen zu dessen Bereicherung ihre Ga-ben bei. BiS 1196 behielten Lutdolf und Werner die Auf-sicht über daS Kloster/ wo sie/ nebst den andern Ordens-brudern/ zu einer förmlichen Wahl schritten. Conrad vonBietertail/ aus dem Kloster Liitzel/ wurde im I. 1196 zumersten Abt gewählt. Im I. 1259 wurde daö Kloster vonEberhard Dapifer von Waldburg/ Bischof von Constanz /eingeweiht.
Im 13. und 14. Jahrh, wurde das Kloster von denEdcln von Ueyingen/ Lutcrnau/ Gutenburg/ auch von denGrafen von Froburg zu wiederholten Malen hart bekriegetund verwüstet. Von 1398 bis 1408 war ein Rudolf II vonRoggwyl/ genannt Fruttinger/ Abt in St. Urban. Im I.1417 hatte der Pabst Martin V. auf seiner Heimreise vomReichstag zu Constanz/ über Zofingcn nach Bern / in demKloster zu Mittag gecssen. Dieser heil. Vater führte 1000Pferde mit sich. Im 1.1513 wurde daS Kloster auö Nach-laßigkeit eines Küchenjungen verbrennt.
Der Abt Sebastian Seemann von Aarau erhielt vondem Pabst Paul m. im I. 1537 die Vorrechte/ die Inful/den Ring/ den Stab und andere Pontifical-Zicrden zu tra-ge»/ die Gewalt/ die 4 untern geistlichen Orden zu erthei-len/ die Altäre/ Kelche/ Glocken/ daS dem Gotteshaus ge-widmete Gewand/ entheiligte Kirchen und Kirchhöfe zu wei-hen/ dem Volk nach der Messe und Vesper den feierlichenSegen zu ertheile»/ daS Firmungsrecht.
Der Abt LcodegariuS Hofschcurer von Willisau hat imI. 1579 dem Stand Bern durch einen Tausch die Kirchen-Sätze sammt Zehnten und einigen Lehen zu Wvna»/ Nie-derbipp und MadiSwyl überlassen. Er erhielr hingegen dieKirchcnsätzc/ Zehnten und Vogtci in der Luther» und zuKnutwyl/ wie auch die Gerichte/ Twing/ Ban»/ Lehen undLeibeigenschaft an dem letzter» Ort.