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die evangelischen Stände den Julianischcn Calendcr, oderden alten Styl bei, wo sie auch den Gregorianischen oderverbesserten Calender, oder den neuen Styl annahmen. DieVerschiedenheit dieser beiden Zeitrechnungen besteht darin:Laß der neue Styl gegen den alten, welcher noch in Rußland und Griechenland üblich, jetzt um 12 Tage zurück ist.
Das kleine Glöggli ist aus sehr feinem Gut gegossen.Dasselbe hat mit halb gothischen und halb lateinischen Buch-staben folgende Inschrift: ^Vk Maria gratis, plena llominusteeum. ES soll von dem Kloster St. Urban noch vor derReformation zur hiesigen Capelle geschenkt worden sein.
Der Thurn ist 120 Fuß hoch, wurdet». 1816 renoviertund ^.0. 1834 meist neu gedeckt; am 19. Mai hat man eineZuschrift mit 80 Unterschriften zu den zwei ältern in denKnopf gethan und den Nachkommen überliefert.
Das Pfarrhaus wurde 1664 erbaut, 1765und 1830 renoviert.
1790, den 5. März — wurde erkennt: Zu Erbauungdes neuen Schulhauses solle von jedem Klafter Hol; 2 kr.bezahlt, und daß das übrige Holz, so man zum bauen undanderwärtig braucht, nach Klaftern geschätzt und bezahltwerde. ES wurden bezogen 114 Krn.
DaS alte SchulhauS, so auf dem gleichen Platz gestan-den und schon dafür erbaut, wurde als baufällig weggerissenund dem Zieglcr in W. um 180 Krn. verkauft.
Das neue SchulhauS wurde von 1790— 1796 erbaut;Baumeister war Hs. Jak. Schürch, und kostete in Allem934 Krn. DaS Holz darzu wurde von den hiesigen jungenLeuten, Meitli und Buben, auf den Platz gezogen, ein HsJk Schürch hat dabei daS Bein gebroche*. An die Kostensteuerte die Regierung 100 Krn., nebst 92 Btz. zu einemFenster ins SchulhauS, Hr. Landvogt v. Steiger und mehrereBürger jeder eben soviel, andere 4o Btz., deren Wappen undNamen auf Scheiben geschliffen, noch daselbst zu sehen sind,nämlich:
HanS Kunz, Jakob Kunz und HanS Kunz, alles Bau-ern zu Gruben 1791.
Jobannes Geiser, Handelsmann 1791.