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Vorrede.
arten erkennen; viele Habe ich auch im. Schwarzwach selbstanstehend gefunden. Von mehrern Alpenreisen her besaß ichferner auf dem Museum Sammlungen aus dem Gletscherschuttdes Steinen--/ Triften-/ Vorderaar-und Gasterengletschers/die GebirgSarren/ die in den Gletschern von Grindelwald vor-kommen/ waren mir/ theils aus Beschreibungen dieses sehrbesuchten ThaleS/ theils aus ältern Sammlungen bekannt/und ich durfte demnach glaube»/ den petrographischen Cha-rakter deö krystallinischen Gebirgsftocks/ der die westlicheSchweiz gegen Mittag.begrenzt/ mit hinreichender Genauig-keit beurtheilen zn können. Westlich vom Gasterenthaleenthält die vordere Cemralkette nur noch Kalk- und Sand-steinformationen. Hiemit waren alle Elemente / welche aufdie Lösung der Aufgabe einstießen können/ - vollständig ver-einigt/ und eine auch nur stüchtige Vergleichung zeigte nunsogleich die weit größere Annäherung/ und zum Theil dieIdentität der Ragelstuhgerölle mit den Gebirgsarten desSchwarzwaldcs als mit denen der Hochalpen. Die weitemBelege zu diesem merkwürdigen Resultate , werde ich an ge-hörigem Orte anführen.
Die genauere Bestimmung unserer fossilen Conchy-lien nach ihren Gattungen und Arten wird sehr erschwert undoft unmöglich gemacht durch die fast allgemeine Zerstörung derSchale und besonders aller innern Theile des Schlosses. Diemeisten werden nur als Steinkerne gefunden/ und auch beyden wenigen/ deren Schale zum Theil noch,erhalten ist/ sinddoch alle feinern Charaktere verloren gegangen. ES verstehtsich daher von selbst/ daß. von einer so vollständigen Bestim-mung/ wie wir Hrn. Lamarc eine über die.Pariser/ und Hm.Brocchi eine über die subapenyinischen Conchylien verdanken/für unsere Petrefaeten nicht die Rede seyn kann.
Ueberdieß fühlte ich oft sehr empfindlich den Mangelmehrerer und zum Theil der vornehmsten Hülfsmittel. Soz. B. standen mir keine bedeutendem Sammlungen/ weder