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Beyträge zu einer Monographie der Molasse, oder geognostische Untersuchungen über die Steinarten und Petrefacten, die zwischen den Alpen und dem Jura gefunden werden : mit besonderer Rücksicht auf den Canton Bern und die angrenzenden Theile von Freyburg, Luzern und Solothurn / von B. Studer
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in. Cap. Erster Abschnitt.

Erster Abschnitt.Diluvial-Formationen.

i. Kies- und Sandlager.

Beynahe in allen unsern breiten Thälern ist die Molassemehr oder weniger/ oft bey 4o m hoch mit einer Ablagerungvon Kies / Grien geheissen/ Sand und Lehm bedeckt / welchedie vielen Unebenheiten der obern Fläche der Molasse zumTheil wieder ausgeglichen hat.

Gewöhnlich ist Kies und Sand ganz lose; die Gerölledes erster« sind mit Sand und Lehm gemengt/ die bey jedemnicht eben starken Schlag/ oder bey Berührung mit Wasserzerfalle»/ und nur durch die eigene Schwere und Reibungeinen geringen Grad von Zusammenhalt annehmen; doch fin-det man zuweilen einzelne Nester und Lager/ die/ ohne sichäusserlich von den übrigen lockern Molassen zu unterscheide»/eine Festigkeit besitzen/ die mit derjenigen mancher Nagelfluhdie Vergleichung auöhält/ oder sie gar noch übertrifft; seltnerist eine solche Festigkeit der ganzen Ablagerung gemein.

Die Verküttungsart der Gerölle unterscheidet sich nichtwesentlich von derjenigen der Nagelfluh. Es vermittelt sie einsandiges Bindmiml/ das immer vielen Kalk enthält/ unddaher heftig mit Säuren brauöt. ES besteht gewöhnlich auseinem grobe»/ schwärzlichen Sand/ der aber eben so viel/oder mehr Kalkkörner als Quarzkörner enthält/ und/ auchwenn er sehr fest verküttet ist/ sehr porös erscheint / indemdie kleinern Zwischenräume zwischen den platten Kalkkörnernnicht durch noch feinere Theile ausgefüllt sind. Oft auch über-zieht ein weißlicher Kalkleim die Gerölle mit einem dünnenHäutche»/ das wohl als Rückstand des mit Kalk geschwänger-ten Wassers betrachtet werden muß/ in welchem die Geschieb-hank sich gebildet hatte. Obschon ich diese Struktur des